28.02.2013

DigiProtect ist Pleite - Oder was ├ľffentlichkeit bewirken kann

"Lange war die Firma DigiProtect eine feste Gr├Â├če auf dem Abmahnmarkt. Das Unternehmen schickte unz├Ąhligen Internetnutzern Schreiben, in denen diese zur Zahlung stattlicher Betr├Ąge aufgefordert wurden. Fast immer ging es um angebliches Filesharing. Nun kommt eine ├╝berraschende Nachricht zu DigiProtect. Das Unternehmen hat Insolvenz angemeldet – nachdem es sich kurz vorher noch [in "FDUDM2 GmbH"] umbenannt hat."
berichtet Udo Vetter im Lawblog

Wie der Hase so l├Ąuft...

Erst kamen die Abmahnungen, dann die unaufhaltsame Welle der Betrugsvorw├╝rfe und die Rezepte wie man sich gegen die Forderungen wehrt. Dann etliche verlorene Prozesse - und die allf├Ąllige Pleite.

Und bis kurz vor der Insolvenz hatte man die gro├če Fresse, stellte sich als "toll" und "rechtm├Ą├čig handelnd" dar, bl├Ąhte und bl├Âkte (Parallele zum "Rechtsanwalt" Philipp Berger aus Niederkr├╝chten nebst der h├Ąsslichen "Ligitation PR" der "Berger-Law LPP") ├╝ber die im Ausnahmefall gewonnenen Prozesse. Das alles um - als die Pleite unausweichlich wurde - durch die Umbennung der Firma noch den l├Ącherlichen Versuch zu starten, den Rufschaden von den dahinter stehenden Personen abwenden zu wollen.

DigiProtect ist ein warnendes Beispiel, wie man mit einem von der Gesellschaft nicht akzeptierten Gesch├Ąftsmodell den Bach runter geht. Die Marke "DigiProtect" ist eben so zum Schimpfwort geworden wie "Euroweb" oder "Berger-Law-LLP".

Die allerwertesten Herren Christoph Preu├č und Daniel Fratzscher von der Euroweb/Webstyle sollten dar├╝ber sehr genau nachdenken. Denn deren Gesch├Ąftsmodell ist in den wesentlichen Eckpunkten auch auf "Verarschung und Abzocke" gegr├╝ndet. Allein die Anzahl der Prozesse beweist das doch.

23.02.2013

Die Euroweb hat 20.000 zufriedene Kunden! Heute: Coconut Veranstaltungs GmbH (Braunschweig)

Figur 1: Vorgeblich zufriedener Referenzkunde
Die Euroweb hat die Frechheit, sich mit diesem Stuss auch noch selbst zu bewerben.

Die Frage ist doch: Haben diese Kunden auch Anlass zufrieden zu sein?

Ich denke "Nein, das ist nicht der Fall." und kann auch zeigen warum. Denn von der Kontaktseite des "Euroweb-Referenzkunden" Coconut Veranstaltungs- GmbH (Braunschweig) kann man eine VCARD herunterladen.

Das sieht dann so aus:

Figur 2: gesendete und empfangene VCard
Diese Vcard wird mit einem korrekten HTTP-Content-Header "Content-Type: text/x-vcard; charset=utf-8" gesendet:

Figur 3: Nur scheinbar der korrekte Content-Header...

Das "korrekt" g├Ąlte nat├╝rlich nur, wenn da, wo "UTF-8" drauf steht, auch "UTF-8" drin ist. Ist es aber nicht. Es ist n├Ąmlich definitiv "Windows-1252", "ISO-8859-1" oder "ISO-8859-15" drin. Diese drei Kodierungen sind weitgehend gleich, aber eben kein "UTF-8".

Kein Wunder also, wenn die von der Euroweb versprochenen Ergebnisse nicht eintreffen!

Doch ist das, wie so oft, nicht der einzige Fehler:

Auch die Zeile
LABEL;WORK;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:
Hinter dem Turme 13=0D=0ABraunschweig-�lper,
38114=0D=0ADeutschland
ist definitiv falsch. Da wo "ENCODING=QUOTED-PRINTABLE" vorsteht, muss auch das Versprochene drin stehen. Tut es nicht, denn das w├Ąre dann reines ASCII mit Umschreibungen f├╝r die Umlaute - dazu geh├Âren also nur die Zeichen des ASCII-Zeichensatzes. Das ISO-8859-1-"├ľ" wie es in "�lper" gut zu erkennen ist, geh├Ârt definitiv nicht dazu.

F├╝r die (├Ąlteren, fehlerhaften) Microsoft-Programme, die mit UTF-8 kodierten Vcards nicht korrekt umgehen k├Ânnen gibt es andere L├Âsungen. Aber leider hat die Euroweb derzeit wohl nicht die finanziellen Mittel um mich f├╝r ein Seminar buchen zu k├Ânnen - weil diese "gar tolle" und in Hinsicht auf den geblahfaselten "Erfolg" nur mit der MEG AG vergleichbare Firma
  1. f├╝r Gerichtskosten sparen muss,
  2. derzeit eher ein d├╝nnes Budget haben d├╝rfte und 
  3. das gro├če Problem hat, dass die gestiegenen Kosten f├╝r die Au├čendienste die Deckungsbeitr├Ąge auffressen.

Tja! "Da bei├čt sich der Hund in den Schwanz", wie es so sch├Ân hei├čt.

Die Euroweb hat sich mit der gro├čen Fresse und durch intensive Nutzung der fragw├╝rdigen Leistungen der Kanzlei Berger Law LLP in ein Dilemma man├Âvriert.

Den Unsinn auf die Spitze getrieben

Im HTML-Quelltext wird die Mailadresse mit

<a href="kontakt.php" class="escape">info<span><span>&part; </span></span>coconut-bs.de</a>

angegeben, was zu folgender Anzeige f├╝hrt:

info∂coconut-bs.de

Erst einige(sic!) Sekunden nach dem Laden wird daraus die Anzeige:

info@coconut-bs.de

Das besorgt ein kleines Javascript. Mit diesem soll die Mailadresse verborgen werden. Wie bl├Âd ist es dann, genau diese - zuvor sorgf├Ąltig verborgene - Mailadresse in der vcf-Datei (quasi eine Vistenkarte!) im Klartext auszuliefern? Das ist, wie wenn sich ein "Faschingshalunke" erst maskiert (damit er  auf der Party nicht erkannt wird) und dann (mit der Absicht, dass er Anrufe von den Sch├Ânen bekommt) ein T-Shirt mit seinen vollst├Ąndigen Kontaktdaten tr├Ągt.

Die Ursache von "so was":

Sowohl die Verk├Ąufer als auch die "Webberater", welche die Euroweb beim Kunde vorbeischickt, sind regelm├Ą├čig alles andere als Fachleute oder gar "WebDesign-Spezialisten" - der Beweis hierf├╝r findet sich in den Stellenanzeigen und im Bewerberformular. Da wird nach fachspezifischen Kenntnissen gar nicht erst gefragt und in einem 2-Wochenkurs sind die auch nicht zu vermitteln. Es sind also nicht weiter ausgebildete Formularausf├╝ller, Schw├Ątzer (die gar nicht wissen was die da verkaufen oder beraten) und im Einzelfall ganz offensichtlich auch schon mal Betr├╝ger im Sinne des Strafgesetzbuches.

Hinweis:

Falls jetzt noch mal ein Pressesprecher der Euroweb (oder wer auch immer) mir der Lachnummer kommen will, Probleme g├Ąbe es nur mit uralten Webseiten der Euroweb: Die oben genannte Bewerbung wurde von der Euroweb am 20.02.2013 eingestellt. Die werden doch nicht etwa behaupten, die werben mit uralten Webseiten?

22.02.2013

Euroweb: Nach dem Ärger ist vor dem Ärger

Also, diesen Fehler konnte ein tapferer Euroweb-Mitarbeiter nach meinem Artikel gerade noch beheben:

Figur 1: behobener Fehler - das war auch nicht schwer.  Es mussten nur ein paar Zeilen gel├Âscht werden.
Ging diesmal schnell! Das aber die Euroweb auch nicht in der Lage ist, das eigene Layout stabil zu bauen, vermag mich hinsichtlich der dort t├Ątigen "Spezialisten" nicht mehr wundern:

Figur 2: Verr├╝ckt oder was? So sollte es wohl nicht aussehen...
Figur 3: ... Eher(!) so oder aber ├Ąhnlich(!).
... Aber auch nur wenn man nicht so ganz hinschaut und die ebenfalls kaum tolerierbaren Fehler ...
  • bl├Âd wackelndes Men├╝
  • dieser rote Link auf blauem Grund (und, bitte, wer hat das "Farbschema" ausgesucht?)
... ├╝bersieht!

Da schaut man sich lieber die Bildergalerie an!


Oder doch nicht.... weil man dann das Kotzen bekommt, wenn man sieht, was hier f├╝r etliche tausend Euro (genauer: n*10³ € | 7 <= n) von der Euroweb Internet GmbH geboten wird:
Figur 4: Klar! "Euroweb" = "Viele € einfach weg"!
Nur wollte der Glauchauer Pflegedienst  nicht so klar ausdr├╝cken, dass er jetzt jeden Euro (€) braucht um die Euroweb zu bezahlen, denn die Euros (genauer: n*10³ € | 7 <= n), f├╝r die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hart schuften und vielen fremden, alten und kranken Leuten den Arsch abwischen m├╝ssen, sind weg und letztendlich daf├╝r ausgegeben, dass die Firma dank der Euroweb im Web blamiert wird.

Figur 5: Rund um die Uhr WAS?
Figur 6: Hei├čt das "Wir ├Ąrgern uns"? Brauch ich 'neBrille?
Figur 7: Die Buttons sind sogar mal, statt des PHP-Codes, sichtbar.
Hauptsache die Schei├č-Logos (Bitte verzeihen Sie mein schlechtes Franz├Âsisch - ich meine nat├╝rlich:) "Gaunerzinken" sind drauf und der blamierte "Referenzkunde" zahlt f├╝r diesen Kot Code Mist:
HTTP/1.1 200 OK
Date: Fri, 22 Feb 2013 23:01:18 GMT
Server: Apache
Set-Cookie: PHPSESSID=e1d0494dc4926a33f0d17fbccb97f100; path=/
Expires: Thu, 19 Nov 1981 08:52:00 GMT
Cache-Control: private, no-cache, no-store, proxy-revalidate, no-transform
Pragma: no-cache
X-Powered-By: PleskLin
Keep-Alive: timeout=2, max=250
Connection: Keep-Alive
Transfer-Encoding: chunked
Content-Type: text/html; charset=

---response end---

Gemacht von der Euroweb - dem unbestrittenem und unbestritten teuersten sowie unbestreitbar ├╝berteuert verkaufenden "Marktf├╝hrer" - der mit der Erstellung v├Âllig verkorkster Webseiten "gl├Ąnzt", die im fernen Bulgarien gehostet werden und deshalb so lange brauchen bis man sie (falls ├╝berhaupt) ansehen kann.

Mal ganz ehrlich!

Sch├Ąmt sich denn die Euroweb nicht, dass denen ein kleiner Schlosser aus dem Osten immer wieder zeigen muss, dass deren Leistungen inad├Ąquat, also einfach nur "schrottig" sind? Was bildet sich diese Euroweb nur ein? Und wieso kann diese Bude, wenn denen schon gezeigt wird, dass eine Webseite fehlerhaft ist, nicht alles kontrollieren und reparieren?

Wieso braucht die in der Eigendarstellung angeblich so gro├čartige Euroweb Internet GmbH mit allen ihren 640 "Spezialisten" einen Schlosser aus dem Osten, der freiwillig und unbezahlt die Qualit├Ątskontrolle durchf├╝hrt und denen dann eine haargenaue Anleitung gibt, was zu reparieren ist? Hier z.B. das CSS?

Ich glaube, die brauchen selbst den Pflegedienst.



Nachtrag:

Nach dem Gebr├╝ll ist wohl auch vor dem Gebr├╝ll: Morgen w├Ąre ich gern M├Ąuschen. Vermutlich wird dem Christoph Preu├č oder einem anderen "Euroweb-Oberfuzzi" etwa gegen 08:48 jemand sagen: 
"Klar ist das ein Theater hier! Ich tue so als w├╝rde ich pro Woche 2 bis 3 brauchbare Websites machen und Ihr tut so als w├╝rdet Ihr mich daf├╝r bezahlen."
Was wohl auch die Ursache ist: F├╝r prek├Ąre L├Âhne bekommt man auch nur Spezialisten im "billigst ├ťberleben". Nicht jedoch solche im "Webdesign".

Bei der WAZ-Onlineservice und der Webstyle GmbH kann den Kunden jederzeit ├Ąhnliches widerfahren. Grund: Die Webseiten werden "im Konzern" erstellt.

Euroweb-Kanzlei Berger-Law LLP mit bedenklicher Werbeaussage

Figur 1, Bildschirmfoto: "Berger-Witz" oder doch eine "Berger-L├╝ge"? "Das Forderungsmanagement haben wir mit ├╝ber 10.000 Gerichtsverfahren und zahllosen Grundsatzprozessen bis hin zum Bundesgerichtshof gepr├Ągt"
Nun, der die Grundsatzprozesse bis hin zum Bundesgerichtshof "pr├Ągende" Philipp Karl Berger von der Berger Law LLP (D├╝sseldorf) hat aber vor dem BGH eine je nach Parteisicht komische oder halt traurige Figur gemacht - statt das "Verfahren zu pr├Ągen" wie er lautschreierisch kolportiert.

Fest steht, der Schreihals aus dem Dorfe Niederkr├╝chten hat keine BGH-Zulassung, so dass die Euroweb und die Webstyle - um diese Firmen geht es wohl in den lauthals postulierten "├╝ber 10.000 Gerichtsverfahren" - deshalb in zehn letztendlich verlorenen Verfahren vor dem BGH von einem Dr. Nasall vertreten wurde. Letzterer kann ├╝brigens nichts daf├╝r. Aber das SUPER-EGO-PAKET namens Philipp Berger fiept wie die mit viel zu viel Koks beheizte Dampfpfeiffe von K├Ąpt'n Blaub├Ąr herum, dass SEINE GEILE KANZLEI die "Verfahren bis hin zum BGH pr├Ąge".

Was wohl der Leser unter "pr├Ągen" versteht?

Richtig: Dass die Kanzlei auch selbst - und ohne die kostenverursachende  Beauftragung eines weiteren Anwaltes bis zum BGH vertreten k├Ânne. Was ja nicht der Fall ist. Der Satz ist das ├äquivalent einer "Mogelpackung".

Und anders als der feine, nur beim L├╝gen grobe und aus seiner ganz eigenen Sicht gewiss "h├Âchst ehrliche" und Vorw├╝rfen (die darauf hinauslaufen, dass er gar so etwas wie ein "verlogenes Exemplar der Gattung Rechtsanwalt" sei) h├Âchst empfindsam gegen├╝berstehende Herr Philipp Berger gerne mal ├Âffentlich vors├Ątzlich unwahr vormacht, waren diese von der Berger LAW LLP gerade nicht "gepr├Ągten" Entscheidungen auch nicht positiv f├╝r die Euroweb, die Webstyle und auch nicht diesen Herrn "Rechtsanwalt" Berger.

Mit der obigen Aussage begibt sich die Kanzlei Berger Law LLP jedenfalls in die Gefahr von einem Rechtsanwalt b├Âse abgemahnt und im Falle eines Nichteinlenkens auch verurteilt zu werden - und sich dabei bis auf die Knochen zu blamieren. Denn angeblich gibt es in der Kanzlei gleich 3 "Ansprechpartner f├╝r Wettbewerbsrecht":

Neben dem mir als "gar gro├čfressig" erscheinenden Herrn Philipp Berger selbst werden auf der Webseite die Angestellten Anne Sulmann und Jean Paul Bohne als solche beworben. Vergleicht man das mit der heiklen Aussage, dann k├Ânnte man denken, dass entweder alle drei nicht wirklich ├╝berragendes davon verstehen oder aber das die beiden Angestellten den in der Frage "passiv-beratungsverweigernden" Chef nicht ├╝berzeugen konnten.


21.02.2013

"Hilfe, ich werde zitiert!" - Und: "Arbeiten unter Palmen"

Ich und das Zitat.

"Bei der Euroweb bekommt man einen h├╝bsch lackierten chinesischen Kleinwagen, (der den europ├Ąischen oder amerikanischen Crashtest niemals bestehen w├╝rde) f├╝r den Preis eines Mercedes SL"
Zitiert hat mich - (un-)gl├╝ckliche oder zuk├╝nftige Referenzkunden aufgepasst -  ein Ex-Euroweb-Mitarbeiter.

Der schreibt auch:
"Image: Das Unternehmen hat einen derart negativen Ruf, Blogs ohne Ende!!! Einfach Euroweb googln, die automatische Suchvervollst├Ąndigung bringt gen├╝gend Ergebnisse. Das traurige sie sind alle WAHR!!! In dem Medium mit dem man "wirbt" und "arbeitet" so verrufen zu sein macht es unm├Âglich bei dem enormen Druck seitens der Vorgesetzten seri├Âs und ehrlich zu arbeiten! Letztlich vertreibt man das Verdauungsendprodukt in Bonbonpapier..."

Dem hat auch das von Euroweb beworbene "Arbeiten unter Palmen" nicht gefallen:
"Arbeitsbedingungen (R├Ąume, ...): Von Ergonomie kann man bei den Arbeitspl├Ątzen nicht sprechen, die Technik (PCs und Monitore) ist hoffnungslos veraltet. Die Software ist aktuell, was allerdings bei der miesen Hardware eher zu noch mehr Problemen f├╝hrt. Es handelt sich um ein Gro├čraumb├╝ro. Es ist meist sehr laut und man kann sich kaum konzentrieren. Die Raumluft und Beleuchtung sind auch nicht gerade als angenehm zu bezeichnen."
F├╝r Hardware ist kein Geld da und alte Papp-Palmen stinken nun mal wie alte Pappe. Die zieht n├Ąmlich Feuchtigkeit aus der Luft und moddert dann. Wie w├Ąre es denn, wenn die Euroweb k├╝nftig statt der aalen Papp-Palmen die tolle Firmensolidarit├Ąt bewirbt? Die Mitarbeiter bleiben doch nicht weil die Idioten sind. (Oder etwa doch?) Und dann w├Ąre da noch das hier:


Ob die Euroweb noch lange damit wirbt, bei Kununu "Top-Company" zu sein? Vermutlich wird sie es nicht mehr lange d├╝rfen. Wenn die Bewertungen nach der anf├Ąnglichen "Klak├Ârparade" unter 3 Punkte rutschen war es das.

Euroweb: Nachgeschaut und Nachgerechnet

Vor einigen Tagen habe ich ja schon berichtet, dass die Euroweb Internet Verluste macht. Heute nun bin ich den Umst├Ąnden auf die Spur gekommen, welche diese Verluste bedingen.

Um es vorweg zu nehmen, es sind die Vertriebskosten.

Zun├Ąchst die Tabelle:

Tarif: Premium 2010










Gericht AG Halle

AG Waldbr├Âl
Vertragsabschluss Februar 2010

April 2010
Anschlussgeb├╝hr 199

199
Laufzeit in Monaten 48

48
Monatsrate 130

140






Gesamt netto: 6.439

6.919












Kalkulation der Euroweb laut Vortrag vor Gericht










1) Beginn des Vertragsverh├Ąltnisses










Vertriebskosten 1x 1812,19 1.812,19
1 x 1980 1.980,00
EDV-Erfassung 1 x 169,17 169,17
1 x 157 157,00
Domainrecherche/-einrichtung usw. 1 x 140,37 140,37
1 x 124 124,00






2) Erstellung der Webseite




Webtermin 1 x 276,47 276,47
1 x 243 243,00
Erstellung der Webseite 1 x 1367,12 1.367,12
1 x 1874 1.874,00






3) Laufende Kosten




Service Center 48 x 3,88 186,24
48 x 4,23 203,04
Support, Pflege, Hosting 48 x 5,32 255,36
48 x 4,78 229,44
Aktualisierungsservice 48 x 18,72 898,56
48 x 20,42 980,16






Summe Kosten
5.105,48

5.790,64
Rohgewinn:
1.333,52

1.128,36


(Alle Betr├Ąge in Euro und netto)

Nachgeschaut

Zuerst einmal wundert es mich, dass zwei gleiche Vertr├Ąge, die im Abstand von gerade einmal 2 Monaten geschlossen wurden, so unterschiedlichen Kalkulationen unterliegen.

Der Glaubw├╝rdigkeit der Euroweb, welche diese Kalkulationen den Gerichten vorlegte, verschafft dieses jedenfalls keine positive F├Ârderung.

Auffallend ist jedoch das die Vertriebskosten in beiden Kalkulationen deutlich ├╝ber denen f├╝r die Webseitenerstellung liegen. Damit sollte jedem, der von der Euroweb um einen Vertrag angegangen wird klar sein, dass er ├╝berwiegend f├╝r die enormen Kosten des Direktvertriebs zahlt - und dementsprechend weniger Leistung pro Euro bekommt als bei einer Firma, die ohne diese ├╝berm├Ą├čig teure Vertriebsform am Markt hantiert. Soweit zu den von der Euroweb im Gesch├Ąftsbericht 2011 bejammerten Billiganbietern, die Dumping betreiben w├╝rden.

Was auch auff├Ąllt, ist, dass anno 2010 noch laut einer der Kalkulationen bei Kosten von ca. 5100 Euro ca. 1300 Euro "Profit" gemacht wurden. Das sind ├╝ber 25% Gewinnmarge - die nat├╝rlich auch die Preise treiben. Doch nun wird diese extrem hohe Marge aufgefressen:

Bekannt ist, dass beginnend 2004, anschwellend 2009 und seit 2011 Einiges an negativen Nachrichten ├╝ber die Euroweb im Umlauf ist. Das ist auch bis heute der Fall. - Bericht: Morgenpost

Folgt man den Urteilen zahlreicher Gerichte so ist diese Berichterstattung gerechtfertigt und keineswegs verleumderisch - wie von der Euroweb und der angeschlossenen Kanzlei Berger Law LLP gerne auch in anonym gef├╝hrten blogs kolportiert wird.

Das zu diesem Reigen auch die Berichterstattung der Kanzlei Berger Law LLP einzuordnen ist, der immer wieder versehentlich davon berichtet, dass die Euroweb tats├Ąchlich betr├╝gt oder gar abzockt ist eine Crux, denn selbstverst├Ąndlich meint der Chef der Kanzlei Philipp Berger, er betreibe f├╝r die Mandantin positive "Ligitation PR". Vermutlich hat niemand von der Euroweb oder in der Berger Law LLP die geistigen M├Âglichkeiten um zu begreifen, was der Herr Philipp Berger tats├Ąchlich verbreitet und wie sehr dessen ├Âffentliches Bl├Âken dem Unternehmen schadet - bei einer vern├╝nftigen Betrachtungsweise und ohne eine Sichtweise, die das gar garstige Unterstellen krimineller Handlungen beinhaltet, w├Ąre der doch schon l├Ąngst "weg von Fenster".

Es braucht laut der obigen Kalkulation nicht viel, und die Au├čendienste laufen sich - kostenverursachend - "die Hacken ab". Konkret: Ein Anstieg der Vertriebskosten - und auf Grund der negativen Berichterstattung ist genau das auch eingetreten -  frisst die Gewinnmarge. Die Euroweb gibt selbst an, zwischen Februar 2010 und April 2010 seien die Vertriebskosten f├╝r den selben Vertragstyp um 170 Euro gestiegen und wird sich nicht selbst der L├╝ge vor dem Gericht bezichtigen wollen. Das machen andere, so z.b. ich, schon oft genug. Diesen Anstieg in dieser Geschwindigkeit weiter gedacht - und man kann sich ausrechnen, dass und seit wann die Euroweb durch die auf Grund des ├Ąu├čert schlechten Leumunds gestiegenen Vertriebskosten die Miesen machte. Der Anstieg kann auch nicht an einer gestiegenen Vertriebsprovision f├╝r die Mitarbeiter liegen. Ich habe einen solchen Vertrag vorliegen.

Vermutlich sind die Vertriebskosten seit dem Jahr 2010 inzwischen so weit gestiegen, dass der Gewinn nicht nur "nihiliert" wurde, sondern zu einem stattlichen Verlust pro Vertrag mutierte. Das alles bedeutet aber auch, dass dem Absenken der Gewinne eine gewisse Nachhaltigkeit zuzusprechen ist.

Ich bezweifle ernsthaft das, wie die Euroweb im Verlustbericht 2011 (sehr hoffnungsfroh und um die eigene Kreditw├╝rdigkeit zu bejahen) als Vorschau darstellte, die selbe anno 2012 wieder schwarze Zahlen schrieb und vermute das die Verluste sich sogar ordentlich ausgeweitet haben. Einen Beitrag dazu d├╝rften just die teuren und riskanten kurzfristigen Kredite leisten, mit denen die offenbar nicht gerade kleinen "Liquidit├Ątsengp├Ąsse" nach der Entnahme eines Millionenbetrages aus der Kasse durch die Eigent├╝mer bek├Ąmpft wurden.

Ich bin jetzt gerade auch im Zusammenhang mit den Kapitalentnahmen gespannt, mit welchem Produkt die Herren Christoph Preu├č und Daniel Fratzscher als n├Ąchstes "ausgew├Ąhlte Referenzkunden" "beungl├╝cken" lassen.

Doch nicht etwa wieder mit Alarmanlagen?

18.02.2013

Euroweb verliert nach arglistiger T├Ąuschung vor LG Halle - Kanzlei Berger berichtet nicht sachlich, sondern zielorientiert

Das Landgericht Halle hat am 10.01.2013 eine Klage der Euroweb Internet GmbH (Kl├Ągerin) gegen eine Mandantin der Rechtanw├Ąlte Maurer & Kollegen durch Vers├Ąumnisurteil abgewiesen (Az. 5 O 173/12). Grund f├╝r die offensichtliche Flucht in die S├Ąumnis war eine drohende Verurteilung wegen arglistiger T├Ąuschung.

Interessant ist, wie die Kanzlei Maurer & Kollegen die Vertragsanbahnung beschreibt:
"Unserer Mandantin war offenbar auf die ├╝bliche Masche der Kl├Ągerin hereingefallen: Sie war von einer Mitarbeiterin in Kaltaquise angesprochen worden. Diese behauptete, dass die Kl├Ągerin unsere Mandantin gerne als “Referenzkundin” f├╝r Kleinbetriebe in Ostdeutschland gewinnen wolle. Sie wolle unserer Mandantin eine neue “Software” vorstellen, sowie kostenlos zur Verf├╝gung stellen und auf diese Weise den “kleinen Mittelstand im Osten” f├Ârdern. Zudem sei es eine „besondere Ehre“ , dass ausgerechnet unsere Mandantin als Referenzkundin ausgew├Ąhlt worden sei. Zwar st├╝nde in dem Vertrag ein monatliches Entgelt, doch betreffe dies ausschlie├člich das Hosting der Internetpr├Ąsenz. Unsere Mandantin k├Ânne jederzeit den Vertrag k├╝ndigen und die erstellte Homepage zu einem g├╝nstigeren Hostinganbieter ├╝bernehmen. Wenn Sie zeitnah k├╝ndige, erhielte die die Webpr├Ąsenz somit v├Âllig kostenlos. 

Au├čerdem habe unsere Mandantin als Referenzkundin ein Widerrufsrecht, nach dem Sie den Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gr├╝nden k├╝ndigen k├Ânne. Deshalb sei das v├Âllig risikolos."
 Warum die Flucht in die S├Ąumnis?

Die betrogene Kundin der Euroweb war durch einen gl├╝cklichen Umstand in der Lage, zu beweisen, dass ihr ein Widerufsrecht vorgemacht wurde:

Die Kanzlei Maurer & Kollegen schreibt:
"Gl├╝cklicherweise war w├Ąhrend des gesamten Gespr├Ąches eine Kundin der Beklagten anwesend und h├Ątte den Inhalt des Gespr├Ąchs best├Ątigen k├Ânnen.

Offenbar war dies auch der Grund, weshalb die Kl├Ągerin es vorgezogen hat, zum Gerichtstermin nicht zu erscheinen."
Ganz klar: So kennen wir die Euroweb und das Vorgehen der Kanzlei des aus hiesiger Sicht notorisch unehrlichen Herrn Philipp Berger: Um ein Urteil zu vermeiden in welchem mal wieder steht, dass die Euroweb durch den Dr├╝cker arglistig t├Ąuschend ein Widerufsrecht versprochen hat.

Die gro├čfressigen und in der Gesamtheit des vermittelten Eindrucks offensichtlich bewusst verzerrenden, also im Gesamteindruck bewusst unwahren Berichte der D├╝sseldorfer Kanzlei Berger Law LLP, welcher der Niederkr├╝chtener Anwalt Philipp Karl Berger sozusagen als "Namensgeber und Oberl├╝gner" vorsteht, erwecken den Eindruck, die Euroweb gewinne immer und habe auch den Anspruch auf fast die gesamte, im Vertrag nicht genannte aber zusammenzurechnende Summe von regelm├Ą├čig ca. 7 bis 20.000 Euro.

Karikatur: "Philipp Berger mit dem Werkzeug, mit dem er die Wahrheit so zurichtet, dass diese ihm und der Euroweb gef├Ąllt."

Wie man mal wieder sieht stimmt das nicht. Der feine und ganz gewiss sehr oft unehrliche Herr Philipp Berger hat auch ├Âffentlich gelogen, als er trotz eines runden Dutzend ganz anderer Entscheidungen des BGH noch verk├╝ndete, der Vertrag mit der Euroweb sei "nur aus wichtigem Grund k├╝ndbar".

Der Vertrag ist n├Ąmlich nach § 641 BGB k├╝ndbar und er ist wegen arglistiger T├Ąuschung anfechtbar.

├ľsterreich: ├ärger mit der Euroweb Internet GmbH, Web2Walk GmbH oder Internet Online Media GmbH? (Update / Zuschrift)

Zuschrift:
Sehr geehrter Herr Reinholz,
 
zun├Ąchst einmal m├Âchte ich Ihnen herzlichst f├╝r Ihren Blog und den damit zur Verf├╝gung gestellten Informationen danken. Ich war selbst eine Betroffene der Internet Online Media und bin zum Gl├╝ck aus dem Vertrag herausgekommen, noch bevor ich denen irgendetwas zahlen musste.
 
Das verdanke ich vor allem indirekt den Informationen auf dieser Seite: http://joerg-reinholz.blogspot.ch/2013/02/osterreich-arger-mit-der-euroweb.html
 
Ich m├Âchte Ihnen nur gerne eine kurze Richtigstellung mitteilen. Ich hatte mich an Frau Dr. Prunbauer-Glaser gewandt, weil ich hoffte, dass mein Vertrag mit der IOM aufgrund des Vergleichs mit dem Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb, ung├╝ltig ist. Sie hat mich aber darauf aufmerksam gemacht, dass diese Information nicht richtig ist und dieser Vergleich nur f├╝r die Firma Euroweb gilt, nicht f├╝r deren Partner- oder Tochterfirmen. Sie war schon etwas genervt, weil Sie aufgrund der Informationen auf dem Blog immer wieder Anrufe diesbez├╝glich erh├Ąlt.
 
Was letztlich hilfreich war, war der Schutzverband selbst, an den ich mich danach gewandt hatte. Dieser hat das unzul├Ąssige Cold Calling, das mit hohen Verwaltungsstrafen verbunden ist, als Druckmittel gegen die Firma verwendet, um eine Stornierung des Vertrags zu erwirken. Das hat dann auch sehr schnell geklappt.
 
Ich w├╝rde Sie nur bitten, diese Information entsprechend zu korrigieren, weil es eben nicht ganz richtig ist und die Unterlassungserkl├Ąrung nicht auch f├╝r die Internet Online Media oder andere Tochterfirmen gilt. Aber ├╝ber den Schutzverband bekommt man wirklich eine gute Hilfe - und das ohne Anwaltskosten.
 
Bitte meinen Namen auch nicht ver├Âffentlichen.



Vorheriger Artikel:

Falls Sie sich beim Gesch├Ąftsabschluss  mit einer der obigen Firmen ├╝bers Ohr gehauen f├╝hlen:

Die ├Âsterreichische Euroweb Internet GmbH hat, vertreten von Christoph Preu├č, der auch Chef der deutschen Euroweb Internet GmbH ist, mit dem Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb einen umfassende Vergleich geschlossen und sich dabei verpflichtet, die als "Referenzkundenmasche" bekannt gewordene Handlungsweise zu unterlassen und auf die Inkassierung der Vertr├Ąge, die in dieser rechtswidrigen Weise ergaunert wurden, zu verzichten.

Die Web2Walk GmbH (Salzburg) und Internet Online Media GmbH (Wien) sind 100%ige T├Âchter der Euroweb Internet GmbH und die Unterlassungserkl├Ąrung inklusive des Inkassoverzichts gilt also auch f├╝r diese Firmen.

Figur 1: Beteiligungs- und Beherrschungsverh├Ąltnisse (Auszug aus Gesch├Ąftsbericht f├╝r das Jahr 2011, AG D├╝sseldorf, HRB 42518)

Sollten Sie sich also durch die ├Âsterreichische Euroweb Internet GmbH oder die Web2Walk GmbH (Salzburg) oder die Internet Online Media GmbH (Wien) betrogen f├╝hlen, so wenden Sie sich an den
Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb
Schwarzenbergplatz 14
1041 Wien Postfach
(Adresse der genervten Rechtsanw├Ąltin gel├Âscht.)

16.02.2013

Euroweb Internet GmbH machte 2011 Verluste

"Nach einem positiven Jahresergebnis von TEUR 1.054 im Vorjahr erwirtschaftete die Gesellschaft im Berichtsjahr einen Jahresfehlbetrag von TEUR 209."
So steht es im Gesch├Ąftsbericht der Euroweb Internet GmbH f├╝r das Jahr 2011. Im privaten Kreis habe ich das vorausgesagt, "durch die Blume" auch schon Ende 2010 dem Philipp Berger und dem Christoph Preu├č. Das ist also auch eingetreten.

Nicht eingetreten ist die Voraussage der Euroweb, die im Gesch├Ąftsbericht f├╝r das Jahr 2010 eine "Ausweitung der Gewinne" versprach. Schon f├╝r das Jahr 2010 wurden "Gewinne" ausgewiesen, die ich f├╝r "trickreich herbeigerechnet" halte - ohne aber zu behaupten, dass die angewendeten Methoden juristisch unzul├Ąssig sind - ├╝ber die ich aber behauptete und behaupte, dass die Euroweb die Gewinnrechnung "aufh├╝bschte" um sich f├╝r Kredite sch├Ân zu machen.

Der gesamte R├╝ckgang des Eigenkapitals der Euroweb Internet GmbH betrug im Jahr 2011 sogar fast 2 Millionen Euro, die Bilanzsumme sank um 1.565.000 Euro auf 9.044.000 Euro - das ist ein R├╝ckgang um fast 15%. Die Verbindlichkeiten insgesamt stiegen insgesamt von ca. 1.160.000 Euro auf 2.938.000, also um etwa 153%. Allein die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten stiegen dabei um 1.867.000 Euro, was den Schluss zul├Ąsst, dass aus Eigenkapital und langfristigen Verbindlichkeiten kurzfristig zu zahlende Schulden wurden. Damit steigt immer das Risiko eines Kreditausfalls. Der Gewinnvortrag halbierte sich von rund 1,3 Mio Euro auf ca. 0,65 Mio Euro. Dies d├╝rfte sich auf den Gesch├Ąftsbericht 2012 - der hier noch nicht vorliegt - negativ auswirken. Zudem sanken auch die bilanzierten Vorr├Ąte von 407.000 Euro auf  127.000 Euro - also um fast 2 Drittel.

Das sieht schon ziemlich mies aus. Der Gesch├Ąftsbericht widmet sich im beschreibenden Teil auch Ausf├╝hrungen, die trotz der euphemistischen Darstellungsweise als solche auf Engp├Ąsse hinsichtlich der Liquidit├Ąt zu verstehen sind.
Figur 1: Wollte die Euroweb durch diese Jubelmeldung vom 13. Juni 2012 den Eindruck von Kreditw├╝rdigkeit verbreiten? Dass der Autor von der Euroweb ist, sieht man sehr gut an dem Fehler rechts unten, der dadurch entsteht, dass der angebliche(!) Euroweb-Designer "" (der Name ist vermutlich falsch!) am Layout herumgepfuscht hat. Unter dem Name "" wird jedenfalls Schleichwerbung betrieben, andererseits werden unter diesem Name Wettbewerber der Euroweb verunglimpft.
Ganz besonders heftig f├Ąllt der Abfall der bilanzierten Sachanlagen von (rund) 1,4 Millionen Euro auf nur noch 250.000 Euro aus, die Finanzanlagen schmolzen von 2,2 Millionen auf ca. 813.000 Euro. Das alles birgt nat├╝rlich negative Auswirkungen hinsichtlich der Kreditw├╝rdigkeit. Der im Prognoseteil gegebene Ausblick, dass man zu g├╝nstigen Konditionen Schulden aufnehmen k├Ânne, verwundert unter diesen Umst├Ąnden doch sehr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen (bei nahezu konstanten, sogar leicht gesunkenen "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" um die 13 Mio Euro) von etwa 311.000 auf 399.000 Euro, also um grobe 25%. Das kann man als statistischen Hinweis darauf sehen, dass auch Rechnungen sp├Ąter gezahlt wurden als im Vorjahr. Nein, das ist kein gutes Anzeichen.

Das gleiche Bild ergibt sich unter Hinsicht auf  die Personalkosten und die Mitarbeiterzahl. Bei einem Anstieg der durchschnittlich Besch├Ąftigten von 147 auf 150 sanken die Personalausgaben (inklusive Sozialleistungen) insgesamt von 4.191.586,33 auf 4.109.584,96 oder pro Kopf von 28.514 Euro auf 27.397 Euro - oder eben um durchschnittlich 4% pro Kopf. Man muss also von teils erheblichen Lohneinbu├čen der Mitarbeiter ausgehen - ein weiterer Hinweis auf eine ungew├Âhnliche Sparsamkeit in einem Unternehmen, dass nicht aufh├Ârt zu bl├Ąhen, wie toll es sei und dass dessen Mitarbeiter sich unter Palmen wohl f├╝hlen w├╝rden. Diese Palmen sind wohl eher aus Pappe, wenn die Mitarbeiter im Jahr 2012 im Durchschnitt mit monatlich 1948 Euro nach 2024 Euro brutto (2011) nach Hause gehen. Das sind immerhin 76 Euro weniger. Jeden Monat! Ohne diese Lohneinbu├čen als ├ťbernahme oder eher dem Abw├Ąlzen der durch eine falsche Gesch├Ąftspolitik der Euroweb entstandenen Verluste durch/auf die Arbeitnehmer w├Ąre der Verlust f├╝r das Unternehmen fast doppelt so hoch ausgefallen. Doch wie lange werden die Arbeitnehmer derartiges Absinken der L├Âhne hinnehmen? Den Erfahrungswerten nach verdient ein normaler Angestellter ohne F├╝hrungsverantwortung in einem vergleichbaren Unternehmen h├Âchstens 2/3 des Durchschnitts: Diese gehen demnach also maximal mit 1300 Euro brutto(!) nach Hause. Eine derart prek├Ąre Bezahlung wird deren Leistung nicht f├Ârdern.

Nachdem im Jahr 2010 offenbar schon klamme Kasse herrschte und zur "Sicherung der Liquidit├Ąt" ein Millionenkredit aufgenommen wurde d├╝rften sich bei einer weiteren Sicht auf den Gesch├Ąftsbericht Zahlen finden, welche eine desolate Situation beschreiben. Schon bei einem ersten Blick auf den Bericht finden sich jedenfalls Hinweise darauf, dass Einiges unternommen wurde, um den Verlust "kleinzurechnen". Ich stelle aus juristischen Gr├╝nden ausdr├╝cklich klar, dass ich nicht unterstelle, dass hierbei der Rahmen des Legalen verlassen wurde. In der "2-Minuten-Pr├╝fung" des Gesch├Ąftsberichts haben sich naturgegeben keine Hinweise darauf ergeben.

Es erscheint nach dem kurzen Blick auf den Gesch├Ąftsbericht und weitere Eintr├Ąge im Handelsregister des AG D├╝sseldorf au├čerdem m├Âglich, dass gegenw├Ąrtig (oder in der j├╝ngsten Vergangenheit) die Umbenennung von Firmen und eine Neuordnung im Konzern stattfand oder stattfindet, damit das Unternehmen zumindest vermeintlich kreditw├╝rdig bleibt. Daraus kann man schlie├čen, dass auch im Jahre 2012 (und wegen der fehlenden Umkehr in der Gesch├Ąftspolitik auch dar├╝ber hinaus) die Situation "sich eher nicht verbessert(e)", dass sich die nach unten zeigende Trendsituation als nachhaltig und stetig erweist. M├Âglicher Hintergrund der Ver├Ąnderungen ist demnach auch eine Risikoabw├Ąlzung. Immerhin entspricht der Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten in etwa auch dem der vorherigen Auszahlung an die Gesellschafter (die den Gewinn aus dem Jahr 2010 weit ├╝berstieg!) - was das "Ger├╝chle" der Deinvestition seitens der Gesellschafter bei einem gleichzeitigen Anstieg der Kreditaufnahme hat. Man kann dar├╝ber also auch sagen "die Gesellschafter fl├╝chten aus den Verbindlichkeiten", was als Warnzeichen  zu verstehen ist. Auch die Beteiligungs- und Beherrschungsverh├Ąltnisse werden durch die j├╝ngsten Strukturver├Ąnderungen "eher nur noch undurchsichtiger" - Vertrauen schafft das nicht.

Ursachenforschung:

Neben dem mit den Worten "garstige Abzocke, wenn nicht Betrug" durchaus richtig beurteilten Gesch├Ąftsmodell, der hierdurch selbst verursachten und voraussehbaren Rufsch├Ądigung durch die in solchen F├Ąllen niemals ausbleibende ├Âffentliche Kritik und dem ergo offensichtlich fehlenden Nachhaltigkeitsgedanke seitens der Eigner und der Gesch├Ąftsf├╝hrung (Christoph Preu├č, Daniel Fratzscher) ist aus hiesiger und vern├╝nftiger Sicht ohne den geringsten Zweifel auch deren Niederkr├╝chtener Anwalt Philipp Berger von der Berger Law LLP - insbesondere dessen rufsch├Ądliche und deshalb mit  "strunzd├Ąmlich" treffend eingesch├Ątzte "Ligitation PR" - f├╝r den inzwischen schon dramatischen Ergebnisr├╝ckgang verantwortlich. 

Weil der "das Maul gro├č aufreist, wo man besser schweigt!"

Denn auch dessen abschreckende Ver├Âffentlichungen sorgen daf├╝r, dass der Anteil der Vertriebskosten am tats├Ąchlich extraordin├Ąrem Preis f├╝r die von der Euroweb erstellten Webseiten weiter steigt und die Vertriebsmethode das Produkt derart sinnlos verteuert, dass es am Markt immer schwerer verk├Ąuflich wird. Das Gejammer ├╝ber die Konkurrenz, die zu "Dumpingpreisen"  anbiete, findet sich im Gesch├Ąftsbericht an mehreren Stellen. Fakt ist aber, dass die Euroweb selbst durch eine geradezu irre Konzernstruktur, den teuersten denkbaren Vertriebsweg, durch Rechtsstreite und durch den besch├Ądigten Ruf auch die h├Âchsten Ausgaben hat. Das Konzept mit dem Direktvertrieb und der "Referenzkundenmasche" hat ausgedient. Mittelfristig ist das Unternehmen, so es sich nicht grundlegend neu erfindet, aus meiner Sicht vom Markt verschwunden.

Sei es nun durch Liquidation oder Pleite.

14.02.2013

Euroweb: Spezialisten brauchen den Pflegenotdienst

Figur 1: Acht (8) nicht vorhandene Ressourcen auf einer Webseite eingebunden.
Offenbar sollte sich die Euroweb in "WAG f├╝r Demenzkranke" umbenennen, denn vergessen wurde mal wieder: die Qualit├Ątskontrolle. Das Ergebnis ist so peinlich, dass ich auf Bildschirmfotos verzichte. Schon damit meine Leser keinen Augenkrebs (und/oder schwere Geschmacksinsuffiziens) bekommen und also Leser bleiben, statt (dann) blind bei der Euroweb, Webstyle oder WAZ-Onlineservice zu unterschreiben.


Das ist:

"Euroweb-Design auf und unter Sch├╝lerniveau"

Eigentlich sollte sich die Euroweb auf der Webseite eigenen endlich mal daf├╝r entschuldigen f├╝r teures Geld solchen Schrott geliefert zu haben statt sich weiter als Unternehmen zu bewerben, in welchem "Spezialisten" oder "Webdesigner" t├Ątig sind. Wie peinlich, meine Herren Christoph Preu├č und Daniel Fratzscher, geht es denn noch?

Euroweb - (k)ein Bilderr├Ątsel

Figur 1: Grober Fehler im http-header (links) und dessen Folgen (rechts)

Woran es wohl liegt, dass der Browser bei einem Abruf der Webseite von der URL http://graphische-werbung.de/impressum.php den Quelltext anzeigt und den Referenzkunde neben der ├Âffentlichen Blamage auch der Gefahr einer teuren Abmahnung durch Mitbewerber aussetzt?

Ich w├╝rde ja sagen, an der Header-Zeile "Content-Type: text/plain" - welche die Euroweb ausliefert. Weitere Lachnummer:
Figur 2: Konzept, HTML und PHP ist falsch.

Die Euroweb baut das "include('/tmp/CMS/includes/ew-copyright.php')" wirklich in allen Varianten ein... und hat M├╝he die richtige zu finden. 
Figur 3: Das Ergebnis, wenn man den Browser zwingt, die Webseite als HTML darzustellen, ist also auch fehlerhaft.
Das angewendete Rezept, die richtige Variante durch "Trial & Error", also Zufall herauszufinden, erscheint mir bei f├╝r etwa 7-20 tausend Euro verkauften und im Kundenauftrag ver├Âffentlichten Webseiten jedenfalls falsch. Vielleicht sollten die vorgeblichen  und geradezu regelm├Ą├čig versagenden "Spezialisten" erst mal eine Ausbildung bekommen? Und vielleicht sollte bei dem nicht mehr noblen sondern schon horrendem Preis eine Qualit├Ątskontrolle wenigstens in der Form stattfinden, dass sich mal jemand die Resultate der mehr oder (dem Resultat nach eher) weniger ernsthaften Bem├╝hungen anschaut? Ich z├Ąhle hier n├Ąmlich 4 sehr grobe Fehler.

Herr B├Âckmann und Frau Burgstaller, handelnd unter "Graphische Werbung, M├╝nchen/Putzbrunn" sind also ganz bestimmt (n├Ąmlich vertragsgem├Ą├č) "voll zufrieden" - genauer mit der Leistung der Euroweb just dann zufrieden, wenn sie mal "voll" sein sollten. N├╝chtern betrachtet geht das n├Ąmlich nicht, die werden, besonders hinsichtlich deren Gesch├Ąftes:

"durch die Euroweb blamiert!"

Das gleiche gilt auch f├╝r m├Âgliche andere Kunden des Konzerns, so der Berliner Webstyle GmbH und der WAZ-Onlineservice. Grund: Die "Leistungen" dieser Firmen und Firmchen, die entweder einen Konzern bilden oder einen Franchising-Vertrag mit der Euroweb schlossen, werden durch die gleichen, offensichtlich weitgehend ahnungslosen Mitarbeiter und ohne eine tats├Ąchlich so zu nennende Qualit├Ątskontrolle erbracht.

Die Euroweb hat ja mir gegen├╝ber deutlich gemacht, dass diese an einem Schulungsangebot nicht interessiert ist. Vermutlich wird es auch deshalb wieder einmal etwas l├Ąnger dauern bis der Fehler behoben ist. Diese Fehler sind es seit Oktober nicht.

Die Euroweb und die versprochene Suchmaschinenoptimierung

Nun, dar├╝ber, dass die Euroweb Internet GmbH den Kunden

habe ich schon (vielfach) berichtet. Auch dar├╝ber, dass die Euroweb entweder nicht willens - oder aber wie ich vermute nicht in der Lage ist die Fehler zu beheben und dass das Bewerben einer T├Ątigkeit irgendwelcher Spezialisten also an der traurigen Realit├Ąt weit vorbei geht.

Heute berichte ich weiter aus der Ecke:

"Euroweb-WebDesign auf Sch├╝ler-Niveau"


Ein kurze technische Pause sei das - so sendet es die Euroweb aus, die den Kunden gro├čfressig eine "Suchmaschinenoptimierung auf der Startseite" verspricht. Gerade Firmenkunden mit einem Webshop sind aber auf eine Suchmaschinenoptimierung auf den Produktseiten - also gerade im Webshop - angewiesen.

Die Euroweb sendet hier den HTTP-Statuscode 200 aus. Als sei alles OK. Suchmaschinen glauben das - und streichen die Produkte mehr oder weniger prompt aus dem Katalog, also den Ergebnisseiten.

Angebracht w├Ąre ein HTTP-Statuscode 503, welcher anzeigt, dass die Ressource tempor├Ąr nicht verf├╝gbar ist. Um das zu wissen m├╝sste man aber was davon (Suchmaschinen, HTTP-Protokoll, ...) verstehen. Die Euroweb gibt vor davon was zu verstehen. Tut sie aber nicht. Es ist eine dreiste Werbel├╝ge, sowas wie eine Mogelpackung.


Zus├Ątzlich veranlasst die Euroweb das Laden etlicher, auf der oben zu sehenden, h├Âchst einfachen Seite gar nicht benutzter Javascript-Bibliotheken. Das genau ist Bl├Âdsinn auf Sch├╝lerniveau ├╝ber den man sagen kann:

"Denn Sie wissen nicht, was sie tun."

Und das f├╝r immerhin 7.000 bis 15.000 Euro! (Preisvergleich f├╝r den selben Webshop) Diese zig-tausend Euro sind der horrende Betrag, den die Euroweb f├╝r solche Schlechtleistungen ├╝ber 4 Jahre hinweg verlangt. Ich w├╝rde ja sagen, es gibt Sch├╝ler, die machen f├╝r ein Taschengeld im Praktikum die gleichen - oder weniger Fehler. Ein "Spezialist" w├╝rde verhungern, weil der bei einer solchen gro├če Fresse und solchen miesen Leistungen ├╝berall sofort gefeuert werden w├╝rde.

Betroffen von solchen Fehlern d├╝rften auch Kunden der Berliner Webstyle GmbH und der WAZ-Onlineservice (Essen) sein. Denn die Leistungserbringung findet durch den "Konzern", also ein Konklomerat von Firmen statt, die auf die gleiche Technik und das gleiche Personal zur├╝ck greifen.

In diesem Konklomerat gab es Ende Dezember wieder etliche Umbenennungen. Dazu sp├Ąter mehr.

13.02.2013

Der Kl├Ąger hat auf alle Fragen sachlich angemessen geantwortet

Ich hatte ja bereits schon dar├╝ber geschrieben, dass Philipp Berger (das "Rechtsanwalt" verkneif ich mir nicht grundlos) im Angesicht der ├Ąu├čerst geringen Chancen, den selbst (nat├╝rlich als Vertreter der Euroweb) dreist provozierten Prozess zu gewinnen, mit einem querulatorisch anmutenden 13-Seiten-Antrag vor das LG D├╝sseldorf zog und allen Ernstes wollte, dass ich (und nicht etwa er) untersucht werde.



Diesen bestenfalls mit "bekloppt" zu benennenden Antrag hat das Gericht mit Beschluss vom 16.01.2013 zur├╝ck gewiesen, der jetzt schriftlich vorliegt.

Das Gericht schreibt ├╝ber mich:
"Das Verhalten des Kl├Ągers in diesem Rechtsstreit und in den anderen Rechtsstreitigkeiten begr├╝ndet keine Anhaltspunkte f├╝r eine Prozessunf├Ąhigkeit des Kl├Ągers."
Und, als Spitze gegen den allerwertesten Herrn Philipp Berger, der kurz zuvor f├╝r die Euroweb eine h├Âchst wertvolle Unterlassungserkl├Ąrung akzeptierte, was (als Vertragsschluss) im Widerspruch zu seinem Antrag stand:
"Prozessf├Ąhig ist eine Partei gem├Ą├č § 52 ZPO, soweit sie sich durch Vertr├Ąge verpflichten kann."

weiter dann noch:
"Anzeichen f├╝r ein wahnhaftes Verhalten des Kl├Ągers in der m├╝ndlichen Verhandlung am 21.11.2012 hat das Gericht nicht fest gestellt. Der Kl├Ąger hat auf alle Fragen sachlich angemessen geantwortet."

Dazu geh├Ârte dann wohl auch meine laute Aufforderung an den Niederkr├╝chtener  Philipp Berger, welcher der Kanzlei Berger Law LLP in D├╝sseldorf als "Partner" und Namensgeber vorsteht, die da lautete:
"Herr Berger! H├Âren Sie endlich auf zu l├╝gen!"
... und von der Richterin mit einem Anflug eines L├Ąchelns und vom Herrn  Berger mit einem betretenen Blick gen Boden quittiert wurde. Der allerwerteste Herr Berger hatte zuvor gro├čm├Ąulig angek├╝ndigt, er werde seinerseits eine geistige Erkrankung meiner Person in der m├╝ndlichen Verhandlung deutlich zu machen wissen - das ging in das W├Ąschest├╝ck, welches der Anwalt auch unter der Robe zu tragen verpflichtet ist.

Ob der Beschluss schon rechtskr├Ąftig ist oder ob der Herr Berger (rein formell als Vertreter der Euroweb nat├╝rlich...) noch Rechtsmittel hat ist mir mit allem Verlaub egal. Mag er die doch einlegen und sich so ggf. selbst den Ruf eines Querulanten einhandeln. Meine Anw├Ąltin wird schon wissen, dass der obige  Antrag auch den Streitwert in die H├Âhe treibt - es wird also teuer f├╝r die Euroweb.

Geradezu komisch wirkt es (im Angesicht des Berufes des Rechtsanwaltes), dass der Philipp Berger f├╝r die Euroweb auch noch den Antrag aufrecht erhielt, dass ich die Kosten f├╝r die l├Ącherliche Widerklage tragen solle, obwohl der Herr Berger (oder meinetwegen die von diesem vertretene Euroweb) so dumm war, vorher nicht abzumahnen und ich sofort die Unterlassungserkl├Ąrung abgab. Offenbar hat der Berger meinen, auch f├╝r seine Fortbildung bestimmten Artikel entweder nicht gelesen oder gelesen aber nicht zur Kenntnis genommen oder aber gelesen und sogar zur Kenntnis genommen - allerdings nicht verstanden oder aber er hat ganz bewusst wider besseren Wissens gehandelt. Letzteres unterstelle ich jedoch ausdr├╝cklich nicht, da ich keinerlei Wissen dar├╝ber habe, was das "Organ der Rechtspflege" Philipp Berger schon wei├č oder ├╝berhaupt noch lernen kann.

F├╝r einen "Rechtsanwalt" ist ein solches Verhalten jedenfalls merkw├╝rdig - soll dieser doch seine Mandanten vor Nachteilen bewahren. Sein inad├Ąquates Tun kostet die Euroweb n├Ąmlich viel Geld. Man kann also sagen, dass der Herr Philipp Berger in der ihm bestm├Âglichen Weise daf├╝r sorgt, dass die (aus meiner Sicht durch wettbewerbswidriges und mindestens "betr├╝gerisches" Handeln erwirkten) Gewinne der Euroweb abgesch├Âpft werden.

Sonst kennt das deutsche Recht dazu leider nur unzureichende M├Âglichkeiten.


Eine pers├Ânliche Kurznachricht an Herrn Philipp Berger:
"dma!"

12.02.2013

Euroweb und Berger Law - Neuer Prozessbetrug mit alten L├╝gen?

Im aktuellen Bericht ├╝ber einen Prozess vor dem LG Dessau-Ro├člau (2 O 37/12) berichtet der "Derzeit-Noch-Rechtsanwalt" Philipp Berger wie folgt:
"Aus Sicht des Gerichts sind die Frauen auch nicht durch die Erkl├Ąrung get├Ąuscht worden, als Referenzkundin von Euroweb erhielten sie verg├╝nstigte Preise. Die Aussage, dass es sich bei dem Internet-System-Vertrag um ein g├╝nstiges Angebot handele, sei nicht unwahr, solange es teurere Vertragsgestaltungen mit vergleichbaren Leistungen gebe."
Offensichtlich hat die Euroweb Internet GmbH vorgetragen, dass das im Zusammenhang mit dem sogenannten T-Konto nur als Verkaufsargument benutzte teure Angebot tats├Ąchlich verkauft w├╝rde. Dieses ist jedoch unwahr, wie bereits mehrfach von anderen Gerichten fest gestellt wurde. Insofern wird den zahlreichen Strafanzeigen wegen (Prozess)-Betruges eine weitere hinzuzuf├╝gen sein - die als wissend und willentlich handelnden Mitt├Ąter auch den vertretenden Anwalt der Berger-Law LLP betrifft.

Ansonsten ist ├╝ber den Bericht der Kanzlei Berger das selbe zu sagen, wie schon neulich ├╝ber den Bericht hinsichtlich der Webstyle: "Berger Law LLP: WebstyleEuroweb Internet GmbH zockt ab". Auch hier freut sich die Euroweb (mal wieder) ├Âffentlich wie ein Dieb, der glaubt mit der Beute davon gekommen zu sein.


Figur 1: So werden Sie durch intensiv geschulte Euroweb-Dr├╝cker beschissen (Schulungsunterlage der Euroweb)

Figur 2: Das "T-Konto" genannte Formular kennen Sie und haben tats├Ąchlich geglaubt, dass Sie mehrere tausend Euro sparen? Dann wurden Sie "belogen und betrogen"!
Figuren 1 und 2: Euroweb, Webstyle und WAZ-Online Service-"Kunden" kennen das: Mit diesem Vorgehen und mit diesem oder einem ├Ąhnlichem Formular wird auf eine arglistig t├Ąuschende und mit "betr├╝gerisch" richtig bezeichnete Weise eine "Ersparnis" von mehreren tausend Euro vorgemacht - tats├Ąchlich zahlen die "Referenzkunden" tausende Euro zu viel.

Im ├ťbrigen ist das "Referenzkunden-Angebot" nicht einmal mit dem als "Kaufkundenangebot" bezeichneten "T├Ąuschungsangebot" vergleichbar, weil die abgezockten "Referenzkunden" keine Rechte an der Webseite erwerben.

Das muss vor Gericht aber auch vorgetragen werden. Tr├Ągt man das nicht vor, verliert man den Prozess gegen die nach wie vor dreist l├╝gende Euroweb und deren Hauskanzlei Berger Law LLP.

02.02.2013

Warnung: "Mehrwert" a la Euroweb und Webstyle GmbH

Die Berliner Webstyle GmbH des Daniel Fratzscher (eine Tochter der Euroweb Internet GmbH, die auch schon mal "durchschnittlich 0 Mitarbeiter" hatte, aber vor Gericht vortragen lie├č, dass alle Leistungen durch fest angestellte Mitarbeiter erbracht w├╝rden [L├╝gen Nr. 11, 12]) ├╝berrascht k├╝ndigungswillige Kunden (am Ende des Vertrages) mit einem Besuch und bietet den Kunden ein "Vertragsupdate" an.

├ťbers Ohr gehauen!

F├╝r "nur" weitere 20 Euro monatlich zu dem ohnehin wahnwitzig-teuren Vertrag bekommen die so abzogenen Kunden laut Werbeaussage der Dr├╝cker einen QR-Code "programmiert". Den gibt es allerdings an anderer Stelle v├Âllig kostenfrei. Was den Opfern dieser betr├╝gerisch anmutenden Praxis nicht bewusst ist, gerade weil es auch nicht gerade deutlich im Vertrag steht: Der alte Vertrag wird damit nach Lesart der Euroweb/Webstyle um weitere 4 Jahre verl├Ąngert! Der Schaden betr├Ągt aus Kundensicht also 48 * alter Monatbetrag + 48 * 20 Euro f├╝r den "tollen" QR-Code. Abz├╝glich der Kosten, die durch die Erstellung und den Betrieb einer Webseite durch alternative Dienstleister entstehen. Das d├╝rfte (bei besserem Service und erf├╝llten Versprechen) zu weit weniger als 40% der Kosten m├Âglich sein, welche die Euroweb oder die Webstyle verlangen.

Figur 1: QR-Code: Nicht nur wahnsinnig teuer verkauft, sondern auch von fragw├╝rdigen Nutzen. Dieser QR-Code wurde kostenlos erstellt.

QR-Codes sind kleine Grafiken, mit denen man diesen oder jenen Text, diese oder jene URL aber auch Informationen wie Kontaktdaten oder Termine verbreiten kann:

Figur 2: Kostenlos erstellt: QR-Code "Sag nein, wenn die kommen" als Visitenkarte der Webstyle - n├╝tzlich f├╝rs Einlesen - falls man ein Programm daf├╝r hat.
Problematisch sind dabei aber Verschmutzungen oder Knicke. Diese Probleme treten dann verst├Ąrkt auf, wenn der QR-Code sehr viele Informationen auf geringer Fl├Ąche anbietet oder aber aus gro├čer Entfernung fotografiert werden muss. Auch blendende Fl├Ąchen (Glas, und ja: Monitore) st├Âren beim Auslesen erheblich.

├ťber den Nutzen von QR-Codes

Freilich haben QR-Codes einen Nutzen. Wenn Sie tausende Plakate aufh├Ąngen, wenn tausende Leute auf ├Âffentlichen Veranstaltungen mit einem T-Shirt herumlaufen, auf dem sich ein QR-Code mit Werbung f├╝r Ihre Firma oder deren Webseite findet - dann macht vielleicht(!) jemand mal ein Foto und vielleicht(!) wird jemand  den QR-Code decodieren. Oder wenn Sie den QR-Code mit Ihren Kontaktinformationen auf der R├╝ckseite Ihrer Vistenkarte drucken, denn dann k├Ânnen diese mit einem Scanner eingelesen und durch ein Programm decodiert werden. Das alles macht aber Aufwand ist daher eher etwas f├╝r Menschen, die viele als "Nerd" bezeichnen.

Der Hauptnutzen von QR-Codes liegt darin, diese auszudrucken und als Label zu verwenden, z.B. zur Kennzeichnung von Gegenst├Ąnden oder Urkunden wie z.B. Fahrkarten - weil darin mehr Informationen ├╝bertragen und maschinell ausgewertet werden k├Ânnen als mit einem Strichcode.

V├Âllig nutzlos ist es hingegen, den QR-Code auf der eigenen Webseite zu verbreiten, denn niemand wird sich die M├╝he machen, den QR-Code einzulesen und selbst wenn, dann hat derjenige die oben genannten Probleme. Termine bieten Sie auf einer Webseite besser als ICS-Kalenderdatei an, Adressen als VCF-Datei. Diese (es sind Textdateien) k├Ânnen n├Ąmlich direkt in die Programme gelesen werden - ohne den Umweg ├╝ber einen Scanner und andere M├╝hen. Am wenigsten Nutzen haben QR-Codes, die nichts anderes als Ihre Webadresse auf Ihrer Webseite repr├Ąsentieren. Das ist - mit allem Verlaub - geradezu bl├Âd, denn dann enth├Ąlt Ihr QR-Code eine Information, die der Besucher schon l├Ąngst - und bequem in der von ihm ben├Âtigten Textform - hat.

Figur 3: Un├╝bertroffen bl├Âd: QR-Code mit der Webadresse die gerade besucht wird. Dieser wurde aber wenigstens kostenlos erstellt und kostet also keine 20 Euro/Monat - oder 960 € wie bei der Euroweb.

Der von der Euroweb und oder der Webstyle beworbene QR-Code hat einen fragw├╝rdigen wirtschaftlichen Nutzen, der die daf├╝r verlangten knapp 1000 Euro (20 Euro monatlich) nur in den allerseltensten F├Ąllen rechtfertigen wird. Und: Jeder (wirklich: Jeder mit einem IQ ├╝ber 80)  kann einen solchen QR-Code innerhalb von weniger als 2 Minuten jederzeit v├Âllig kostenlos erstellen und herunterladen. Ich habe ihn innerhalb dieser Zeit sogar au├čerdem hier eingef├╝gt! So einfache Updates waren doch eigentlich im Preis mit drin?

Das Vorgehen der Webstyle zeigt, dass man von deren und der Euroweb Seite nur "das Beste" der "Kunden" will: Deren Geld! Und dass man daf├╝r nur einen Weg kennt: Den Weg der Unversch├Ąmtheit, der nicht gerade von wenigen - darunter auch Richtern - als unseri├Âse "Abzocke und Betrug" erkannt wurde.

Lernen Sie "Nein" zu sagen!

Figur 4: Lernen Sie "Nein" zu sagen. (Dieser QR-Code wurde kostenlos erstellt.)
F├╝r diese 4 QR-Codes w├Ąren bei der Euroweb 3840 Euro f├Ąllig geworden.