10.03.2015

Euroweb- Eine kriminelle Organisation? DDoS-Attacke auf Kritiker von BetrĂŒgern zeigt kriminelles Verhalten auf: Verabredung und Anstiftung zu Straftaten

Wie ich bereits gestern andeutete, fand, (spÀtestens) beginnend ab dem 07.03.2015 um 23:38, eine DDoS- Attacke auf "meinen" Webserver statt. Ich hatte auch angedeutet, dass ich den Verursacher kenne.

Vollkommen richtig ist, dass es zwischen 18:30 Uhr und 19:30, also kurz davor, eine DDoS-Attacke auf joerg-reinholz.blogspot.ch gab, deren IntensitĂ€t (siehe Grafik) ĂŒberraschend genau mit dem spĂ€teren Angriff ĂŒbereinstimmt.

Es scheint nun fest zu stehen, dass der TĂ€ter ein Felix S. aus Wernigerode ist, welcher laut mir vorliegenden Zeugenaussagen bereits Mitte Februar seinem Arbeitgeber, einem Denis Pohlan, Firma "4-Interfaces", Helmkestr. 5, 30165 Hannover, Mitte Februar die DurchfĂŒhrung der Straftat anbot (genauer genommen bot er an, meinen Server zu "hacken"). Felix S. ist als DrĂŒcker fĂŒr diese Firma, letztendlich fĂŒr die Euroweb tĂ€tig.

Etwa eine Woche spĂ€ter soll er sich, so die auch in diesem Punkt schlĂŒssigen  Zeugenaussagen, in den GeschĂ€ftsrĂ€umen der Firma des Denis Pohlan mit Christian Stein getroffen haben. Christian Stein ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Euroweb Deutschland GmbH, welche mit der Referenzkundenmasche ohnehin ein Vertriebsmodell betreibt, welches nach Ansicht des OLG DĂŒsseldorf mit "Betrug" richtig bezeichnet ist. Christian Stein ist zugleich GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Maxworker GmbH - und das ist die Firma, welche vom Sitz der Euroweb Internet GmbH aus, dem Felix S. das Gehalt ĂŒberweist. Christian Stein, bzw. die Euroweb Deutschland GmbH aus DĂŒsseldorf ist nicht zuletzt der Auftraggeber der Firma "4-Interfaces" des Denis Pohlan.

Christian Stein wiederum hatte, so eine Zeugenaussage, nach dem GesprĂ€ch verfĂŒgt, dass Denis Pohlan, Firma "4-Interfaces", den Felix S. von seiner TĂ€tigkeit als Vertriebsaußendienst freistellt, damit dieser den Angriff ausfĂŒhrt und eine hohe Belohnung versprochen, wenn der Angriff erfolgreich ist. Gegenstand der weiteren Unterredung zwischen Christian Stein und Denis Pohlan war demnach die Abrechnung der Kosten fĂŒr den frei gestellten Felix S., welche Denis Pohlan als Inhaber der Agentur nicht selbst tragen wollte.

Bereits im Jahr 2010 gab es einen Angriff auf meinen Webserver, der direkt von der Euroweb Deutschland GmbH ausging, als deren "Media President" Christian Stein auftritt. (Denis Pohlan nennt sich "Media Director") Dieser damalige Angriff wurde ebenfalls erkannt und abgewehrt. Das AG DĂŒsseldorf erließ auf meinen Antrag hin eine einstweilige VerfĂŒgung. Wie in anderen Angelegenheiten auch scheint man bei der "Euroweb Group" der sich selbst also vorsĂ€tzlich wahrheitswidrig als "rechtstreu" bezeichnenden  Christoph Preuß und Daniel Fratzscher aber zu glauben, es sei O.K. wenn das gerichtlich verbotene Fehlverhalten dann eben durch andere, neu gegrĂŒndete Firmen fortgesetzt wird.

Von dem bevorstehenden Angriff hatte ich "Live und in Farbe" erfahren. Da aber lange Zeit NICHTS geschah hatte ich mir gedacht: "Halte die FĂŒĂŸe still, sollen die den doch fĂŒrs NICHTSTUN bezahlen, wenn die so blöd sind", denn:

"Dumm ist, wer Dummes tut!"

Wie können Christian Stein und Denis Pohlan nur glauben oder was haben die sich reingezogen um glauben zu können, dass eine Person, die sich damit zufrieden geben muss, 1500 Euro im Monat brutto zu verdienen (das ist in etwa der Mindestlohn) - meinen Webserver hacken kann?

Der "mutmaßliche" Angreifer Felix S. prĂ€sentierte sich in einem vom Juni bis September 2012 gefĂŒhrtem Wordpress-Blog als "Hacker", kopierte aber lediglich komplette Artikel von heise.de in diesen Blog hinein - und zwar mit Grafiken (auf den Servern von heise.de) und sogar den Links zu den Mailadressen der Autoren, was (und das sollte jedem eingehen) eindeutig rechtswidrig und ergo ziemlich dĂ€mlich ist. Von September bis Dezember 2013 demonstrierte er, dass er trotz brauchbarer Fehlermeldungen nicht in der Lage dazu ist, "ownCloud" zu installieren und einzurichten. Kurze Zeit vor seinem Job bei Denis Pohlan versuchte er sich erfolgsfrei mit einem Webshop, der offenbar nie ĂŒber den "Wartungsmodus" hinauskam. Diese Qualifikationen mögen genĂŒgen, um fĂŒr die Euroweb a) zu verkaufen und b) als Hacker tĂ€tig zu werden. Nur mit dem Erfolg hapert es da erwartungsgemĂ€ĂŸ.

Update: Ein Blick in die Logfiles verrĂ€t, dass der Angriff auf meine Webseite erwartungsgemĂ€ĂŸ auch auf eine so besonders dĂ€mlich Weise ausgefĂŒhrt wurde. Genaueres werde ich nicht veröffentlichen. (Ende des Updates)

Das ist ĂŒbrigens auch nicht gelungen. Außerdem war es verdammt dĂ€mlich  diesen Blog anzugreifen. Hinter Blogspot com steht ein CDN (content delivery network), also eine auf mehrere Rechenzentren verteilte Serverfarm. Die dĂŒrfte, jenseits des "Zackens" in der Statistik, die billig eingekaufte DDoS-Attacke nicht mal richtig gemerkt haben. Jetzt könnte man denken, "so bekloppt muss man erst mal sein" - aber die DĂ€mlichkeit dieses Angriffs stimmt mit allem ĂŒberein, was ich ĂŒber die "technische und sonstige Kompetenz" der Euroweb weiß.

Der Felix S., wohnhaft in Wernigerode, Karl-Marx-Straße, bekam gestern auch Besuch von der Polizei. "GefĂ€hrderansprache" nennt sich das.

Kommentare:

ProblembĂ€rdompteur I. hat gesagt…

wĂŒrde meine vor wenigen Wochen gemachte Andeutung, der Ch. Stein habe eine Kriminellen-Visage, nur bestĂ€tigen.

Welche juristischen Schritte folgen nun der DĂ€mlichkeit dieser Herrschaften?

Anonym hat gesagt…

Hi Jörg,
du hast den vermutlichen TĂ€ter als Felix S. bezeichnet und einmal den Namen ausgeschrieben.

. hat gesagt…

"Welche juristischen Schritte folgen nun der DĂ€mlichkeit dieser Herrschaften?"

Ich habe noch nicht entschieden ob ich die Kanzlei Buchholz, Berger und Kollegen mal wieder dazu zwingen werde, allerhand Unsinn an das Gericht zu schreiben.

Anonym hat gesagt…

"Jetzt könnte man denken, "so bekloppt muss man erst mal sein" - aber die DĂ€mlichkeit dieses Angriffs stimmt mit allem ĂŒberein, was ich ĂŒber die "technische und sonstige Kompetenz" der Euroweb weiß."

Anders ausgedrĂŒckt, da fĂŒhren hirnlose Spackos aus DĂŒsseldorf DDoS-Attacken genauso inkompetent durch wie ihr Webdesign: Dumm, dĂŒmmer, am dĂŒmmsten. Noch Fragen euer Ehren? o.O

Richtig wĂ€re jetzt, der Verantwortliche (kleine Scheißer, der an Lobos Gehabe im Zusammenhang mit Sixtus vs. Lobo erinnert), sollte dazu verdonnert werden, https://www.youtube.com/watch?v=bent0jNyScc in "ich bin zu dumm fĂŒr Neuland" zu covern u. auf Youtube zu uppen...

Da ist ja Homer S. noch schlauer. o.O

Anonym hat gesagt…

Eine DDoS-Attacke also. Sollte man die Euroweb nicht warnen, weil deren, wie du ja oft berichtet hast, schlecht angebundene Webserver deutlich schneller in die Knie gehen?

Anonym hat gesagt…

Wie blöd muss man denn tatsĂ€chlich sein, um seinem Arbeitgeber illegale Dienste anzubieten? Allerdings muss man genauso blöd sein, wenn man als Arbeitgeber solche Dienste auch noch anbietet. Muss ja eine tolle Bude sein, wo jeder anscheinend zu wissen scheint, welchen Deal ein Herr Stein und dieser Hacker da vereinbart haben. Das spiegelt ja anscheinend ganz deutlich die Zufriedenheit der Mitarbeiter in der Agentur des Denis Pohlan wider. Wie soll man denn auch zufrieden sein, wenn man zweimal in der Woche von 8 bis 18 Uhr Coldcalls von Hannover aus machen muss. Einige Kollegen haben so lange Fahrtwege, dass diese insgesamt auf 25 bis 30 Stunden kommen. An den Vertriebstagen wird verlangt, dass man sich etwa fĂŒnf bis sechs Termine im Takt von zwei Stunden legt. Da die Zeiten zwischen den GesprĂ€chen mit Akquise ausgefĂŒllt werden mĂŒssen, kommt man also auf eine Vertriebsarbeitszeit von 10 bis 12 Stunden. Manche Vertriebler mĂŒssen allerdings noch etliche Kilometer bis zu ihrem Vertriebsgebiet zurĂŒcklegen. Ein Vertriebstag dauert also locker 10 bis 12 Stunden. Das heisst, dass die Euroweb ganz locker eine Arbeitszeit von 60 Stunden und mehr verlangt. Das entspricht einem Bruttostundenlohn von ca. 5,66 Euro!
Arme Schweine, die das mit sich machen lassen mĂŒssen, weil sie von der Arbeitsagentur dort hingeschickt wurden!

Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
. hat gesagt…

Ich musste diesen Kommentar leider um eine zu heftige Äußerung bereinigen:

Ich hatte auch das VergnĂŒgen, fĂŒr diesen Denis Pohlan zu arbeiten. Wer ihn kennt, weiss, dass dieser Kerl zwar [zensiert], trotzdem meint immer alles besser zu wissen. Die Wahrheit ist, dass er hauptsĂ€chlich junge und naive Menschen um sich schart, denen er viele LĂŒgenmĂ€rchen auftischt. So stellt er immer wieder einmalige Einzelleistungen als Normalleistung hin. Erreicht werden diese Leistungen deswegen nur von ganz wenigen Vertrieblern und auch nur fĂŒr eine begrenzte Zeit. Das ist der Grund, warum nur ganz wenig Leute ĂŒberhaupt lĂ€nger als ein Jahr dort arbeiten. Meistens ist das ArbeitsverhĂ€ltnis bereits nach wenigen Monaten beendet.
Aber die Rechnung mit den ĂŒber 60 Stunden stimmt nicht, da man ja zusĂ€tzlich noch am Abend und an den Wochenenden dazu verdonnert wird, VertriebsplĂ€ne auszufĂŒllen und sich auf die Termine vorzubereiten, d.h. man soll fĂŒr jeden Termin prĂŒfen, wie die jetzige Seite aussieht, wie man sie mit welchen Suchwörtern findet und ob man noch einige Infos zum GesprĂ€chspartner finden kann. Vielleicht, ob dieser besondere Hobbys und Interessen hat. Das soll im GesprĂ€ch das Eis brechen, wenn auf diese Infos eingegangen wird.
NatĂŒrlich soll man die Freizeit immer wieder dazu nutzen, um den Vertriebsleitfaden zu ĂŒben, der ja komplett auswendig gesprochen werden muss.
Es gibt also nur Euroweb und Schlafen, sonst nichts. Obwohl der Schlaf etwas zu kurz kommt.
NatĂŒrlich kann man sich von dem lĂ€cherlichen Lohn auch nicht leisten, dem Schlafentzug durch Einnahme von starken Stimulanzmitteln entgegenzuwirken. Aber ob sich das rechnet, kann man erst sagen, wenn man so etwas ausprobiert. Womöglich schreibt man unter solchen Einfluss ja auch mehr VertrĂ€ge. Aber will man das auch? Solche Mittel sind ja nicht selten illegal und machen zusĂ€tzlich ja auch noch abhĂ€ngig. So kann sich halt ein dummes Brötchen mal wie ein richtig guter Manager fĂŒhlen. Aber ist man das, wenn man seine Mitarbeiter stetig anlĂŒgen muss, um ihren Ergeiz zu wecken? Der Herr Pohlan hat behauptet, er hĂ€tte als Neueinsteiger bei Euroweb selbst in weniger als acht Vertriebswochen ĂŒber 70 VertrĂ€ge geschrieben und bei keinem einzigen davon gab es Probleme mit Storno oder BonitĂ€t. Was glaubt der eigenlich, wie blöd die Leute sind? Das wĂ€ren ja etwa drei VertrĂ€ge am Tag. Niemals! Im Schnitt schreibt ein Mitarbeiter im Monat weniger als einen Vertrag, der provisionsfĂ€hig ist. Also alles nur gelogen.

Anonym hat gesagt…

Bei dem WN Onlineservice ging es genauso zu wie mein vor Redner es beschreibt.
Zum GlĂŒck bin ich da jetzt schon ĂŒber ein halbes Jahr weg. Finde es nur witzig das sich da anscheinend nach so langer zeit nichts Ă€ndert und es immer wieder neue Sachen zu lesen gibt.

Anonym hat gesagt…

Das ist doch alles Bullshit! Denis Pohlan ist kein Media Manager, sondern Media Director. Soviel Contenance muss man auch in einem Blog erwarten.

Ich warvleider auch ein Opfer von diesem netten Herrn Pohlan, der mit Zuckerbrot und Peitsche meint, seine Angestellten zu verarschen. Er hat keine Ahnung von MenschenfĂŒhrung, ist wahrscheinlich dazu auch nicht in der Lage. Bei ihm gibt es kein freundliches "Guten Morgen" oder "Auf Wiedersehen", sondern nur "Vollgas jetzt!". Wer schwach im Telefonieren ist, muss bei ihm antanzen und bekommt Druck. Wer Manager ist, bekommt noch mehr Druck, da dieser fĂŒr alles verantwortlich gemacht wird, was in seiner Agentur passiert.
Das die Firmenchefs einfach schlau genug sind, um zu erkennen, dass ihnen von der Euroweb viel zu wenig Leistung fĂŒr einen viel zu hohen Preis angeboten wird, kommt dem D.Pohlan ĂŒberhaupt nicht in den Kopf. Er meint einfach, wer einen Termin macht, hat auch Bedarf an einer neuen Homepage. Na klar, weil dieser denkt, dass er die auch fĂŒr lau bekommt. Den völlig ĂŒberzogenen Preis prĂ€sentiert man ja erst zum Ende des GesprĂ€chs.
Ganz wichtig! Wenn man trotz aller Warnungen einen solchen Vertrag unterschrieben hat, sofort reagieren. Auf jeden Fall umgehend dem Vertragsabschluss schriftlich und mit Einschreiben widersprechen und die EinzugsermÀchtigung widerrufen.
Übrigens, den Termin mit dem Medienberater auf keinen Fall stattfinden lassen, da dieser die Provisionen auslöst!!! Und sich nicht am Telefon belabern lassen oder einen zweiten Termin mit einem Kundenberater zustimmen. Die wollen nur unter allen UmstĂ€nden versuchen, den Vertrag zu retten.

Anonym hat gesagt…

Die WettbĂŒros haben geöffnet.
Wer darf seinen Hut nehmen?
Stein oder Pohlan? Oder sogar beide?

. hat gesagt…

Tja. Stein oder Pohlan? - Kommt wohl drauf an, wer von denen als Zeuge dringender benötigt wird...

Anonym hat gesagt…

Ja Jörg,

stellt sich doch die Frage, ob sich dieser Felix S. traut zu lĂŒgen. Hat er bereits ein GestĂ€ndnis abgelegt? Werden deine Zeugen ihre Aussagen vor Gericht wiederholen? Wem schenkt der Richter mehr Glauben?

Die Sache wird sicherlich spannend.

Da ich selbst ein Opfer dieser Firma bin, werde ich das mit Spannung verfolgen.

Ich wĂŒnsche diesen Herren, dass sie irgendwann einmal genauso abgezogen werden, wie sie dass sich seit Jahren mit Kunden und Mitarbeitern tun.

. hat gesagt…

"stellt sich doch die Frage, ob sich dieser Felix S. traut zu lĂŒgen. Hat er bereits ein GestĂ€ndnis abgelegt? Werden deine Zeugen ihre Aussagen vor Gericht wiederholen?"

Diese Frage stellt sich nicht mir, sondern der Euroweb.

"Wem schenkt der Richter mehr Glauben?"

Das wÀre, im Hinblick auf die Verfassungs-, Gesetzes-, Tatsachenresistenz mancher Richter meine einzige Sorge.


Anonym hat gesagt…

Ich bin ja selbst schon einige Zeit raus aus dem Laden, doch lÀsst mich dieses Thema so schnell nicht mehr los.
Ich finde es richtig gut, dass sich jemand die MĂŒhe macht und aktiv was gegen diese Abzockerei unternimmt.
Jetzt mal im Ernst. Was erwarten die Deppen durch einen solchen DDOS-Angriff? Der wirkt ja sicher nicht, dass der Blog dauerhaft von der BildflÀche verschwindet, oder?

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