31.05.2016

Euroweb: Noch "Bulgarisches Schrotthosting" oder schon "Vollverblödung"?
Selbst ernannte "SEO-Experten" und "Spezialisten" haben das große Maul - und sonst gar nichts.

"Wir schaffen bereits bei der Gestaltung und Umsetzung Ihres Internetauftritts die optimalen Voraussetzungen fĂŒr eine gute Sichtbarkeit und Auffindbarkeit bei Google."
Zitat aus der großmĂ€uligen Selbstbewerbung er Euroweb auf https://www.euroweb.de/produkte/seo unter dem Titel
"SEO (Search Engine Optimization) Suchmaschinenoptimierung – Damit Ihre Website auch gefunden wird"
Euroweb: Ihr macht euch lÀcherlich!

Hier kommt die bittere RealitÀt:


Es ist schon einige Tage her, dass ich berichtet habe, dass viele (wahrscheinlich tausende) Euroweb-Kunden bei Google mit dem Seitentitel "kurze technische Pause" gefunden werden obwohl deren Webseite eigentlich einwandfrei funktionieren sollte..

Repariert wurde das bislang nicht. ZufĂ€llig habe ich jetzt mal darĂŒber nachgedacht, wieso und seit wann denn Google eigentlich Fehlerseiten indiziert?

Doch das tut Google gar nicht!

Bei der Nachschau habe ich nĂ€mlich festgestellt, dass die sehr selbst ernannten "SEO-Experten", "Spezialisten" und "MarktfĂŒhrer im Erstellen von Webseiten fĂŒr kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen" den Schwachsinn bis zur technischen Idiotie getrieben haben:

Die liefern die Fehlerseiten nÀmlich mit einem Statuscode 200 ("OK") aus statt mit dem, im Falle eines technischen Ausfalls gebotenen Code 503 ("Service Unavailable")

Da Google also keine Fehlermeldung sondern sogar die Meldung bekommt, dass alles "OK" sei indiziert die Maschine natĂŒrlich treubravdoof die Webseiten, die tunlichts nicht mal ausgeliefert werden sollten. Auf deutsch: Irgendein voll verblödeter Administrator (die Euroweb nennt sowas "Spezialist") setzt auf den ersten Fehler (die Fehlerseite wird ausgeliefert) mit dem falschen Statuscode noch einen drauf. Damit es auch richtig falsch gemacht wird!

Ich denke jetzt, appelliert man an den technischen Sachverstand bei der Euroweb, dann bekommt man einen "404er".

"Not found" bedeutet das.

Die vertraglich geschuldete Leistung auf aktuellen Stand der Technik zu erbringen geht irgendwie anders, meine sparsamen Herren Christoph Preuß und Daniel Fratzscher. Was Sie da fĂŒr "richtig teuer Geld" liefern ist eine "Lachnummer". Und Sie sind "Abzocker der alleruntersten Sorte". Also "BetrĂŒger".


25.05.2016

Euroweb: Fehlerhaftes bulgarisches "Schrotthosting" schÀdigt den Ruf und Umsatz:
Fichtelgebirgshof ist ein Beispiel von "mutmaßlich" tausenden geschĂ€digten "Referenzkunden"

Google meldet mir seit einiger Zeit immer wieder neue "Webseiten" von Euroweb-Kunden.

Titel "Euroweb Internet Gmbh - Kurze technische Pause".


"ungefÀhr 3430 Ergebnisse"

Das bedeutet, abgesehen von meinem Berichten gibt es "ungefÀhr 3430" Websites, bei deren Aufruf die Euroweb das hier ausliefert:


Bisher waren das vor allem Webseiten von "Referenzkunden" welche den Vertrag nicht verlĂ€ngert oder gekĂŒndigt oder aus anderen GrĂŒnden nicht gezahlt haben. Etliche Euroweb-Kunden gehen ja auch "pleite" - was irgendwie damit zusammenhĂ€ngt, dass die Betreiber sich leicht von Abzockern tĂ€uschen lassen und z.B. eine Webseite fĂŒr 48 Monate * 350 Euro + 199 Euro fĂŒr die Einrichtung (Gesamt: 16.999 Euro)  mieten statt diese fĂŒr 2000 Euro zu kaufen und fĂŒr 5 Euro monatlich hosten zu lassen (Gesamt: 2.240 Euro).

DafĂŒr, so die Euroweb, bekĂ€me man aber auch einen "Mercedes". Der, so der Jörg Reinholz (also meinereiner selbst), aber eher ein "Gebraucht-Wagen im Euroweb-Zustand" ist:

Foto Jörg Reinholz: "Mercedes im Euroweb-Zustand"
NatĂŒrlich kann man mich fragen, wie ich zu dieser Wertung komme. Die ist aber begrĂŒndet. Ich habe hier etliche Artikel veröffentlicht, welche den "Schrott" beschreiben, welchen die Euroweb den Kunden unter eifrigem LĂŒgen fĂŒr absurd ĂŒberzogene Preise verkauft.

Eines der Verkaufsargumente der Euroweb ist das angeblich ach so sichere Hosting in Bulgarien, in einem als "Rechenzentrum" deklarierten BĂŒroraum, auf Servern deren Anbindung insgesamt (also in Bit pro Sekunde und Server gerechnet) schlechter ist als das, was ich demnĂ€chst  zu Hause haben werde. Und das ist ein ganz normales Angebot fĂŒr Privatkunden.

"Kurze technische Pause" ist weder "kurz" noch noch "Pause" sondern ein schwerer, idiotischer Konfigurationsfehler. Die "Pause" fand beim Denken statt oder ist eine erhebliche "WissenslĂŒcke" auf Seiten der Euroweb.

Die Euroweb-Server sind "Schrott", diese melden sich mit "Apache 1.3.27 (FreeBSD) Server PHP/4.2.0", auf anderen Servern auch mal als "Debian 6" - alles veralteter Mist fĂŒr den es teils schon seit einigen Jahren(!) keine Updates gibt. Und grob-falsch eingerichtet:

Ruft man mit einem "handelsĂŒblichen" Browser die von Google gebotenen Fundstellen ab, so erscheint das hier:

Erst wenn man auf "Erweitert" klickt ...

... und die "Ausnahme" bestÀtigt kann man die Fehlerseite "Euroweb Internet GmbH - kurze technische Pause" sehen, wie ich das oben mit "fichtelgebirgshof.de" gemacht habe.

Schaut man sich das Zertifikat an, dann sieht man die Ursache:


Das Zertifikat wurde fĂŒr "*.euroweb.net" ausgestellt. Und eben nicht nicht fĂŒr die Domain "fichtelgebirgshof.de". Der Browser vermutet eine "man in the middle-Attacke". Deshalb die Fehlermeldung.

Das ist definitiv ein idiotisch anmutender Fehler der "eher letztklassigen" Euroweb-Administratoren.

Nicht nur das Hosting in Bulgarien an sich ist "Schrott" - auch fĂŒr die Qualifikation der "minimalistisch" bezahlten bulgarischen Mitarbeiter der Euroweb OOD des Georgi Grozdev spricht das nĂ€mlich nicht.

Da die Euroweb schon 2013 in einer Gegenklage dargelegt hat, dass diese meine guten RatschlĂ€ge nicht braucht, diese also ein "Eingriff in deren GeschĂ€ftsbetrieb" seien - wĂ€hrend die Euroweb in einem anderen Verfahren wegen der unzulĂ€ssigen (und ihr verbotenen) Kaltanrufe parallel behauptete, das eigene BelĂ€stigen von abertausenden Firmeninhabern mit Kaltanrufen sei zulĂ€ssig weil diese einen "abstrakten Bedarf" fĂŒr diese (sich als Euroweb-Schrott" erweisende Dienstleistung) hĂ€tten, vermeide ich es der Euroweb gute RatschlĂ€ge zu geben wie dieser Fehler behoben werden kann und verlege mich darauf, der sich also auch in diesem Punkt (die Euroweb hat einen sehr konkreten Beratungsbedarf in Fragen der Sicherheit beim Hosting - auch eigener Webservices) darzulegen, wie die Euroweb das Ansehen der Kunden schĂ€digt.

Wenn jetzt nĂ€mlich jemand, z.B. den Fichtelgebirgshof besuchen will, dann sieht er nachdem er vernunftswidrig die Warnung ĂŒberging auf der Webseite statt Öffnungszeiten, Fotos oder Speisekarte nĂ€mlich das hier:


und denkt: "Ok. Die haben zu. Vielleicht sind die sogar schon pleite! Ich fahr halt wo anders hin."

Es ist leicht einsichtig, dass der Fichtelgebirgshof durch das "Idiotenhosting" mit einiger Wahrscheinlichkeit Umsatzeinbußen hat. Was dann der zweite Grund dafĂŒr sein kann, dass offenbar viele Euroweb-Kunden tatsĂ€chlich "pleite gehen".

Ruft man die Webseite des Fichtelgebirgshofes direkt auf und zwar mit dem unverschlĂŒsselten und von Google nicht prĂ€feriertem HTTP-Protokoll, dann sieht man das hier:

Das funktioniert also (wenn auch nicht "mercedesmĂ€ĂŸig") - es handelt sich ergo weder um eine "kurze" noch "technische" Pause. Nur Ă€ndert kaum jemand die URI (Webadresse) manuell ab. Der Fichtelgebirgshof und die betroffenen der "ungefĂ€hr 3430 Ergebnisse"  sind also "zufriedene Referenzkunden" nach Lesart der Euroweb des Daniel Fratzscher und des Christoph Preuß:


Ich bin verpflichtet von "mutmaßlich tausenden geschĂ€digten Referenzkunden" zu sprechen, weil ich natĂŒrlich nur eine Auswahl darauf getestet habe, ob deren Webseiten nicht auch ĂŒber das unverschlĂŒsselte Protokoll erreichbar sind. In einigen FĂ€llen sind die "Referenzkunden" nĂ€mlich tatsĂ€chlich inzwischen pleite (woran die Euroweb schon wegen der nicht marktgerechten, ĂŒberzogenen Kosten durchaus einen Anteil hat) und deren Webseite soll tatsĂ€chlich nicht angezeigt werden.

21.05.2016

Richterin Simone KĂ€fer, LG Hamburg: Erhebliche Zweifel am Verstand der Richterin - notorische Evidenzverweigerung ist Ursache von Fehlurteilen

Ich habe erhebliche Zweifel daran, dass Frau Simone KĂ€fer, Vorsitzende Richterin der 24. Zivilkammer des LG Hamburg ĂŒber den nötigen Verstand verfĂŒgt um in Äußerungssachen Urteile sprechen zu können.

Formal verbot, folgt man der Pressemeldung des OLG Hamburg, die Richterin Simone KĂ€fer - nach dem der VerfĂŒgungsantrag wochenlang bei ihr unbearbeitet (und wohl auch "unbedacht") herumlag - nach ihrer merkwĂŒrdigen und von Nichtwissen, bzw. Evidenzverweigerung geprĂ€gten Ansicht, Äußerungen ĂŒber einen in Deutschland als "höchst antidemokratisch" bekannten tĂŒrkischen Politiker, der sich als Staatschef in Nordkorea oder Weißrussland auch nicht schlecht machen wĂŒrde und die TĂŒrkei gerade auf einem Weg zu einem nationalistischen und von einer Person beherrschten Staat umbauen will, den zumindest halbwegs gebildete und nicht vollstĂ€ndig dem Suff verfallene Deutsche aus den Jahren 1932, 1933 als "Machtergreifung" kennen und nicht wieder haben wollen.

Die Richterin Simone KÀfer hat (schon wieder) völlig versagt, denn sie hat den Vortrag Jan Böhmermanns völlig atomisiert und dann die Aussage verboten:
"Sein Gelöt stinkt schlimm nach Döner,
selbst ein Schweinefurz riecht schöner."
Nur hatte der Jan Böhmermann diese Aussage gar nicht getÀtigt. Der hatte im Gesamtkontext ausgesagt:
Man darf nicht sagen:
"Sein Gelöt stinkt schlimm nach Döner,
selbst ein Schweinefurz riecht schöner."
Es war in Deutschland jeder nicht gĂ€nzlich von Informationsquellen ferngehaltenen oder fernbleibenden Person bekannt, dass Böhmermann ausgesagt hatte, das dĂŒrfe man nicht sagen. In der Mischung dieser Aussage ĂŒber tatsĂ€chlich verbotenen Äußerungen und unverbietbaren Äußerungen liegt ja gerade die Crux und also die Kunst des satirischen Vortrags Böhmermanns.

Beispiele fĂŒr nachvollziehbare GrĂŒnde, dieses nicht wahrzunehmen, sind:
  • U-Haft wegen Bildung terroristischer Organisationen,
  • Wegschluss in Gummizellen,
  • Vollkoma,
  • IQ unter der Körpertemperatur (und/)oder
  • "24/7 Vollsuff"
Das ist jetzt aber "doof", dass die Richterin Simone KĂ€fer dem Jan Böhmermann unter grober Missachtung der Tatsachen eine Aussage verbot, von der er selbst (in der verbotenen Aussage) sagte, dieses dĂŒrfe man nicht sagen. Also darf der Jan Böhmermann gemĂ€ĂŸ dem Unsinnsbeschluss der Richterin KĂ€fer nicht sagen, dass man nicht sagen dĂŒrfe, was man so alles nicht sagen darf.

Mit dem Beschluss verstĂ¶ĂŸt die Richterin Simone KĂ€fer ergo gegen alles, was ihr gerade noch von der Verfassung erlaubt sein könnte.

Ich habe jetzt also nicht mehr nur "erhebliche Zweifel" an der korrekten Funktion des Verstands der Richterin KĂ€fer, sondern gehe davon aus, dass die Richterin Simone KĂ€fer nicht geeignet ist einer Pressekammer vorzustehen. FrĂŒhere "Urteile" weisen, wenn man sich mit den Sachen genĂŒgend befasst, seit langer Zeit darauf hin. Die PrĂ€sidentinnen des LG Hamburg (Sibylle Umlauf) und OLG Hamburg (Erika Andreß) sowie den Hamburger Justizsenator Till Steffen fordere ich im Interesse der Wahrung der Rechtsstaatlichkeit auf:
  1. die Richterin Simone KĂ€fer in Übereinstimmung mit §31 DRiG an eine Stelle zu setzen, wo diese keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann oder zu beurlauben und
  2. zu ĂŒberprĂŒfen ob die Richterin Simone KĂ€fer nicht doch BeschlĂŒsse und Urteile in dem Wissen verfasste, dass diese sich zuvor ungenĂŒgend mit dem Prozessstoff befasste, also durch den Erlass zufĂ€lliger Urteile Rechtsbeugung beging und zeitgleich
  3. zu ĂŒberprĂŒfen, ob nicht alternativ die Entlassung der Richterin Simone KĂ€fer gemĂ€ĂŸ §21 Absatz 2 Nr. 5, Alternative 2 DRiG (DienstunfĂ€higkeit) geboten ist.
Alternativ wĂ€re natĂŒrlich die Richterin Simone KĂ€fer eindringlich und unter Verweis auf die SchĂ€digung des Ansehens des Rechtsstaates durch deren grob-dumme Fehlurteile  zu befragen, ob diese nicht lieber den Antrag gemĂ€ĂŸ §21 Absatz 2 Nr. 4 DRiG (schriftliches Entlassungsverlangen) stellen will.

Wie auch immer das ausgehen mag: Im aktuellen Amt ist die Richterin Simone KĂ€fer untragbar, weil diese durch offensichtlich falsche Entscheidungen infolge notorisch ungenĂŒgenden Befassens mit den Tatsachen und der Rechtslage, also durch das "Urteilen mit der Textbausteinmaschine und einem Zufallsgenerator" das Ansehen der "Rechtspflege" erheblich beschĂ€digt.

Ich will jetzt sehen. Und zwar ob der "Rechtsstaat" noch einer ist oder zu einer unkorrigierbar hyperkorrupten kriminellen Organisation verkommen ist, welche die Steuergelder verschwendet und deren Subjekte sich gegenseitig schĂŒtzen und sich ebenso an den "Fetttöpfen der Macht" halten, wie einst die Staatsorgane der DDR.

18.05.2016

Recep Tayyip "Kim" Erdogan ./. Böhmermann :: Teilzensur des LG Hamburg
Vorwurf der systematischen Rechtsbeugung in einer Vielzahl von FĂ€llen gegenĂŒber der Hamburger Richterin Simone KĂ€fer

"Mit seiner Entscheidung hat das Landgericht Hamburg dem Antrag teilweise stattgegeben. Böhmermann darf bestimmte Passagen des Gedichts nicht wiederholen, die Erdogan angesichts ihres schmĂ€henden und ehrverletzenden Inhalts nicht hinnehmen mĂŒsse (Az.: 324 O 255/16). Das Gericht sehe das Gedicht zwar grundsĂ€tzlich als Satire an, Teile des Werks wurden jedoch verboten."
Ich bin weder erstaunt noch entsetzt, aber dennoch beschĂ€mt. Meine Rechtsmeinung in der Sache basiert auf einer WĂŒrdigung der Grundgesetzes.

Überlegen wir mal. Ein erfahrener MĂŒnchner Anwalt klagt fĂŒr einen TĂŒrke vor dem LG Hamburg gegen einen Kölner. PrimĂ€r zustĂ€ndig wĂ€re das LG Köln als das Gericht gewesen, in dessen Bezirk Böhmermann seinen Wohnort hat.

Diese besondere "Klagegeographie" muss einen Grund haben. Der Grund ist aus dem Aktenzeichen ersichtlich.

Erster Teil: "324 O"

Also LG Hamburg, 24. Zivilkammer. Vorsitzende Richterin ist die Simone KĂ€fer. Eine ganz ĂŒble Zensorin mit Ă€tzenden und "nicht immer oder von jedem mit dem Gesetz und Verfassung in Übereinstimmung zu bringenden Rechtsansichten". Frau Simone KĂ€fer fĂŒhrt einen harten und fĂŒr das Ansehen des Rechtsstaates katastrophalen Wettbewerb mit den Pressekammern des LG Köln und des LG Berlin um die kriminellsten KlĂ€ger, wĂ€hnt sich offenbar als Förderin des (Gerichts-) Tourismus und ist auch noch stolz auf ihren Mist. Das LG Kassel versucht aber, wie das OLG Frankfurt gleich zwei mal  im April 2016 zu meinen Gunsten monierte, bei den Gesetzesmissachtungen mitzuhalten...

Die vorsitzende Richterin Simone KĂ€fer ist die SchĂŒlerin des Richters Andreas Buske, der - man hat es seinerzeit kaum glauben können und vom "Bock" gesprochen, der "zum GĂ€rtner gemacht" wird - ans OLG Hamburg berufen wurde. Seit dem muss mindestens der BGH angerufen werden wenn Simone KĂ€fer  mal wieder "Scheiße baut". Grund: dieses "Scheiße bauen" hat die Simone KĂ€fer vom VorgĂ€nger auf ihrem Posten, dem ZensurwĂŒterich und Schillfreund Buske gelernt. Es ist nicht zu erwarten, dass ausgerechnet DER den Unsinn seines "Zauberlehrlings" aufhebt Doch genau der Andreas Buske wĂ€re dafĂŒr zustĂ€ndig.

Der Beschluss (ich gehe von einer einstweiligen VerfĂŒgung aus, die nach einer mĂŒndlichen Verhandlung erlassen wurde) ist nicht rechtskrĂ€ftig. Im Verfahren um die "einstweilige VerfĂŒgung" ist der ordentliche Rechtsweg am OLG, also bei dem bedenklich oft "aufgehobenen" Richter und Freund aller garstigen und kriminellen LĂŒgner, dem Andreas Buske zu Ende. Dem kann man und sollte man, um den Rechtsweg auszuschöpfen, noch eine formelle GehörsrĂŒge schicken (und sich ĂŒber dessen Unsinn nicht weiter Ă€rgern) - danach kommt direkt die "Grundrechtsverletzungsbeschwerde" ans   Bundesverfassungsgericht. Alternativ kann man den Gegner ins Hauptsacheverfahren zwingen (§926 ZPO), dann geht die Sache erst mal bis zum BGH bevor das Verfassungsgericht angerufen werden kann.

Und zur ersten Variante, dem kurzen Weg zum BVG wĂŒrde ich Jan Böhmermann in dem Fall dringend raten.

Wer jetzt noch nicht weiß, warum ein MĂŒnchner Anwalt fĂŒr einen TĂŒrke gegen einen Kölner vor dem LG Hamburg klagt, der hat nicht begriffen, dass der Anwalt sich einfach das Gericht aussuchte, wo die eigentlich chancenlose Klage noch Erfolg haben könnte - und es selbst da nur zum Teil hatte.

Die Vorsitzende Richterin Simone KÀfer hat einen Anspruch auf lebenslange BeschÀftigung als Richterin und es gibt kaum einen Weg diese z.B. wegen Rechtsbeugung zu belangen und so aus dem Richteramt zu entfernen. Falls jemanden ein Richterposten einfÀllt, wo diese nur geringe SchÀden anrichten kann, der schreibe an den Hamburger Justizsenator.

Der kann die Simone KĂ€fer auf einen geeigneten Posten versetzen.

Zweiter Teil: "255/16"

In den rund 4 Monaten seit Jahresbeginn bis zum Antragseingang bis legte die Kammer 324 O bisher 255 Verfahren an. Das sind, bei durchschnittlich etwa 22 Arbeitstagen pro Monat, also 88 Arbeitstagen, fast 3 Verfahren pro Tag. Ich halte der Frau Simone KĂ€fer unter dem Eindruck dieser Zahlen vor, in Verfahren zu urteilen und die vor allem von Kriminellen und anderen Lumpen beantragten VerfĂŒgungen einfach durchzuwinken und hierbei in evidenter Weise gegen das Recht zu verstoßen, denn die Richterin Simone KĂ€fer hat die Pflicht, "das Sach- und StreitverhĂ€ltnis, soweit erforderlich, mit den Parteien nach der tatsĂ€chlichen und rechtlichen Seite zu erörtern und Fragen zu stellen." Sie hat als vorsitzende Richterin "dahin zu wirken, dass die Parteien sich rechtzeitig und vollstĂ€ndig ĂŒber alle erheblichen Tatsachen erklĂ€ren, insbesondere ungenĂŒgende Angaben zu den geltend gemachten Tatsachen ergĂ€nzen, die Beweismittel bezeichnen und die sachdienlichen AntrĂ€ge stellen."

Auf deutsch: Sie hat gemĂ€ĂŸ §139 ZPO die verdammte Pflicht, sich mit dem Prozessstoff zu befassen.

Das erscheint mir im Hinblick auf die Zahl der Verfahren völlig unmöglich, denn mit 3 Verfahren pro Tag ist das völlig ausgeschlossen. Ich behaupte im Hinblick auf die aufgeblasenen, manchmal mit Anlagen mehrhundertseitigen SchriftsĂ€tze, die z.B. die Kanzlei Höcker auftrags ihrer kriminellen Kundschaft verfasst, dass die Frau Simone KĂ€fer vom LG Hamburg mindestens in einer Vielzahl von Verfahren entscheidet, in welcher diese die Akten nicht vollstĂ€ndig gelesen hat. Ich gehe davon aus, dass die Frau Simone KĂ€fer von der 24. Zivilkammer des LG Hamburg auch in FĂ€llen entscheidet in denen diese den Vortrag in den Antragsschriften nicht einmal vollstĂ€ndig gelesen hat, geschweige denn mit den Anlagen verglichen hat - und deshalb eine Vielzahl der AntrĂ€ge insbesondere auf den Erlass einstweiliger VerfĂŒgungen einfach "durchwinkt" obwohl die Voraussetzungen fĂŒr den Erlass der VerfĂŒgungen nicht vorliegen.

Ich, der Jörg Reinholz aus Kassel erhebe - im Interesse einer ordnungsgemĂ€ĂŸen Rechtspflege - gegenĂŒber der Frau Frau Simone KĂ€fer, Vorsitzende Richterin der 24. Zivilkammer des LG Hamburg, im Hinblick darauf, dass diese sehr viele Verfahren unmöglich ordnungsgemĂ€ĂŸ gefĂŒhrt haben kann und jeweils in dem Bewusstsein geurteilt haben muss, dass die dennoch gefĂ€llten Urteile mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch sind, öffentlich den Vorwurf der systematisch und - ĂŒber viele Jahre hinweg - in sehr vielen FĂ€llen begangenen Rechtsbeugung.

Das die resultierenden - und in ihrer QualitĂ€t und QuantitĂ€t interessierten Kreisen (z.B. RechtsanwĂ€lten) bekannten - Fehlentscheidungen der Hamburger Richterin Simone KĂ€fer Kriminelle und anderes Pack anlocken "wie Scheiße die Fliegen" bezeichne ich hier und jetzt als offensichtliche Tatsache.

17.05.2016

Euroweb-Anwalt Dr. Weber (AWPR Dortmund) - Staatsanwaltschaft ermittelt wegen falscher Zeugenaussage des "Rechtsanwaltes" - Entzug der Zulassung droht

Laudatio:
Einer guten Tradition (und nicht etwa dem Gedanken an Fairness) folgend empfehle ich den "Rechtsanwalt" Dr. Hans-Dieter Weber aus Dortmund meinen Ă€rgsten Feinden und den ĂŒbelsten Kriminellen (das ist eigentlich alles das selbe Pack). Ich will ja, dass die Guten siegen. Und ich selbst natĂŒrlich.

Status Quo:
Die Dortmunder Staatsanwaltschaft fĂŒhrt ein Ermittlungsverfahren (Az. 060 Js 222/16) wegen falscher uneidlicher Zeugenaussage gegen den Euroweb-Anwalt Dr. Hans-Dieter Weber (AWPR Dortmund). Hintergrund ist meine Strafanzeige und mein Strafantrag wegen falscher VerdĂ€chtigung und Verleumdung (PDF).

Dr. Hans-Dieter Weber hatte in einem Verfahren eines Dritten gegen die Euroweb dem OLG DĂŒsseldorf gegenĂŒber in einem Schriftsatz vorsĂ€tzlich unwahr behauptet, ich hĂ€tte ihn "bedroht". Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat den weiteren, durch die LĂŒge offenbar ebenfalls erfĂŒllten Straftatbestand der falschen uneidlichen Zeugenaussage (§ 153 StGB) von Amts wegen erkannt.

Die Verfolgung wegen einer falschen uneidlichen Zeugenaussage dĂŒrfte auch richtig sein, denn die Aussage eines Anwaltes in einem von ihm selbst verfassten Schriftsatz, wonach ein möglicher Zeuge im Verfahren ihn selbst bedroht habe, ist tatsĂ€chlich die Aussage eines Zeugen. Auch wenn sie, wie hier vorliegend, in der dreckigen Absicht geschah, die GlaubwĂŒrdigkeit eines Zeugen durch das absichtlich unwahre Vormachen einer von diesem begangenen Straftat zu beschĂ€digen um die eigenen Mandanten zu bevorteilen. Zudem ist das Mindeststrafmaß höher als bei einfacher Verleumdung oder dem VortĂ€uschen einer Straftat. Die Strafandrohung ist eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fĂŒnf Jahren - und es ist im Hinblick auch die Entscheidung der Staatsanwaltschaft nicht undenkbar, dass der Herr Doktor Weber mittelfristig die Zulassung als Rechtsanwalt verliert. Ein Anwalt darf bei der BerufsausĂŒbung zudem gemĂ€ĂŸ § 43a Absatz 3 BRAO (Grundpflichten des Rechtsanwalts) nicht lĂŒgen.

Wer jetzt zweifelt und etwa denkt "So blöd kann ein Anwalt gar nicht sein!" dem versichere ich, dass alles noch viel schlimmer ist: Denn in dem gleichen Schreiben behauptet der Dr. Hans Dieter Weber von der Dortmunder Kanzlei AWPR, dass ich auch von just diesem Schriftsatz zeitnah Kenntnis erlangen und daraus veröffentlichen wĂŒrde - weshalb die Euroweb die Darlegung einiger UmstĂ€nde verweigere. Der Dr. jur. Hans-Dieter Weber hĂ€tte er aus dem von ihm selbst fĂŒr die Euroweb nach meiner Berufung verlorenen Verfahren in Sachen "Rechenzentrum" lĂ€ngst Gelegenheit gehabt um zu begreifen, dass ich zwar "nur ein Rechtslaie" aber keinesfalls dĂ€mlich bin. Da ist die ersichtliche Arroganz und Unvorsicht mir gegenĂŒber fehl am Platz und fĂŒr mich bleibt kein Zweifel hinsichtlich der kriminellen Energie und auch keiner an der kriminellen Dreistigkeit. Es entsteht aber ein erheblicher Zweifel an der (kriminellen) Intelligenz des Dr. jur. Hans-Dieter Weber aus Dortmund. Und mal wieder habe ich Anlass daran zu zweifeln, ob denn mit den Doktortiteln deutscher Juristen noch irgendeine Aussage ĂŒber deren Intelligenz oder deren Wissen verbunden sein kann.

Die Arroganz, in solcher oder Ă€hnlicher Weise die Gerichte zu belĂŒgen scheint aber eine SpezialitĂ€t der von der Euroweb oder aus deren Umfeld georderten, so genannten "Organe der Rechtspflege" zu sein. Das gab es schon bei der inzwischen insolventen "Berger Law LLP". Auch die Kanzlei des Doktor jur. Ralf Höcker aus Köln ist nicht ganz frei von solchen VorwĂŒrfen.

Dazu spÀter mehr.

14.05.2016

Business FĂŒchse oder Maxworker GmbH?
Wie die Euroweb potentielle Bewerber abschreckt: Firmenkuddelmuddel, Verweigerung der FahrtkostenĂŒbernahme durch Euroweb-Subunternehmer

"Weiterhin bin ich verpflichtet Ihnen mitzuteilen, dass wir die Fahrtkosten zum VorstellungsgesprÀch betriebsbedingt nicht erstatten können. Diese können Sie aber beim Arbeitsamt erstattet bekommen."
schreibt "Anjelika Gruf" von der
"Business FĂŒchse GmbH
GeschĂ€ftsfĂŒhrerin: Alina Heeren
Harburger Schloßstrasse 22A | 4. OG
21079 Hamburg
info@businessfuechse.de
Amtsgericht Hamburg HRB 136633"
einem Bewerber - der sich ĂŒbrigens eigentlich bei der Maxworker GmbH beworben hatte:
"... ich beziehe mich auf Ihre Bewerbung in unserem Haus. Leider konnte ich Sie telefonisch nicht erreichen und möchte Sie auf diesem Weg zu einem VorstellungsgesprÀch am ....... Uhr einladen.

Damit Sie sich nicht wundern, Sie haben sich ĂŒber unser Bewerbungsportal Maxworker beworben unser GesprĂ€ch wird im Hause der Business FĂŒchse GmbH stattfinden.

Unsere GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Frau Heeren wird das GesprĂ€ch persönlich mit Ihnen fĂŒhren."
Den Formulierungen (alle Fehler wie im Original) nach weiß die gute Frau "Anjelika Gruf" auch nicht so recht, ob diese nun namens der Maxworker GmbH ("ich beziehe mich auf Ihre Bewerbung in unserem Haus") oder der Business FĂŒchse GmbH schreibt. Beide Firmen haben nicht die selbe Adresse. Auch der Eurowebber Martin Brehm hat ein Ă€hnliches Problem - er scheint auch nicht immer so ganz genau zu wissen, ob er nun fĂŒr die Euroweb oder fĂŒr die 4-Interfaces des Denis Pohlan arbeitet, sein Stellvertreter Pascal Howells gab hierzu eine falsche Versicherung an Eides statt ab, wozu er seitens der Euroweb (ich vermute den LĂŒgner Daniel Fratzscher als HaupttĂ€ter) in der kriminellen Absicht, mir durch Betrug, AnhĂ€ngen einer Straftat und falsche Zeugenaussagen zu schaden, gedrĂ€ngt wurde.

Aber insbesondere der von mir nicht grundlos als "verlogener Krimineller" angesehene Euroweb-Hauptbesitzer Daniel Fratzscher, der am oberen Ende der Abzock- und Ausbeutungskette am meisten vom Ergebnis der kĂŒnftigen DrĂŒcker partizipiert, weiß das (angeblich) auch "nicht immer" so ganz genau und setzte sich deshalb schon mehrfach mit falschen Versicherungen an Eides statt in die Nesseln.

Ob es die "Anjelika Gruf" wirklich gibt? Kann schon sein. Auf jeden Fall dĂŒrfte sich das "Firmenkuddelmuddel" sehr abschreckend auf Bewerber auswirken. Seriöse Firmen ĂŒbernehmen ĂŒbrigens auch im Jahr 2016 die Fahrtkosten der Bewerber. Firmen, die das "betriebsbedingt" nicht tun vermitteln nĂ€mlich den Eindruck, dass diese entweder kein Geld haben oder gegenĂŒber Mitarbeitern (wie sag ich's nur?) "ungewöhnlich sparsam" sind. In beiden FĂ€llen ist dann die Fahrt zum BewerbungsgesprĂ€ch im Hinblick auf die zu erwartende Offerte (Gehalt, tatsĂ€chlich zu erwartende Provisionen) "eher sinnfrei".

Über den zu erwartenden Job:

Einiges ĂŒber den Inhalt der TĂ€tigkeit derer, die fĂŒr Alina Heeren ("BusinessfĂŒchse GmbH"), die Maxworker und andere Firmen arbeiten, welche "Euroweb" verkaufen, können Sie in diesem Artikel unter "BetrĂŒger suchen bei Xing dĂŒmmere BetrĂŒger" nachlesen. Es wĂ€re "höchst ungewöhnlich" wenn die Alina Heeren als Subunternehmerin der Euroweb den Mitarbeitern andere Vorgaben macht als Denis Pohlan (4-Interfaces, Webseitearea GmbH). Denn offensichtlich sind beide ferngesteuert.

Und zwar von Christian Stein, welcher GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Maxworker GmbH aber auch der Euroweb Deutschland GmbH ist. Im Hintergrund dĂŒrften Daniel Fratzscher und Christoph Preuß als mittelbare oder unmittelbare Gesellschafter dann diesen steuern. FĂŒr mich sind, was diese Personen und auch einige "RechtsanwĂ€lte" betrifft, alle TatbestĂ€nde der Bildung einer kriminellen Organisation erfĂŒllt. Was die (seit Jahren!) machen ist meiner Ansicht nach Betrug (Der wegen multiblen Betrugs angeklagte Christoph Preuß hat erst neulich vor der Schöffenkammer des AG Leipzig eine fĂŒnfstellige Auflage, die ihm wegen der strafmildernd wirkenden, ĂŒberlangen Verfahrensdauer angeboten wurde, akzeptiert), Prozessbetrug (mutmaßlich in hunderten von FĂ€llen, StA DĂŒsseldorf fĂŒhrt das Verfahren) und Anstiftung (der Vertriebsbeauftragten) hierzu wie auch Anstiftung zu falschen Zeugenaussagen. Fakt ist, dass seitens der Euroweb und aller diese vertretende AnwĂ€lte sowie der von dieser benannten Zeugen die Gerichte notorisch und systematisch belogen werden. Fakt ist auch dass ich den "Betrugsleitfaden" vorliegen habe:
Euroweb/Maxworker/Business-FĂŒchse/Webseiten-Area-GmbH - Bewerber aufgepasst:
Hier steht ein Teil der rotzfrechen und dreisten LĂŒgen drin, die potentiellen Euroweb-Kunden in Betrugsabsicht aufgetischt werden sollen. Wer das alles vortrĂ€gt macht sich u.U. sogar wegen (vielfachen) Betruges und Betrugsversuches strafbar.

Übrigens wurden auch schon Arbeitnehmer der Euroweb (damals waren die Vertriebsbeauftragten noch nicht bei Subunternehmen angestellt) wegen Betrugs verfolgt und entkamen nur knapp einer Verurteilung weil die Euroweb in letzter Sekunde (in der Berufung!) das Opfer schadensfrei stellte.

Fazit: Es winkt, bei den Subunternehmen der Euroweb, also auch bei der Business FĂŒchse GmbH, ein "toller Job" der "mutmaßlich" (ich will das nicht fĂŒr jede einzelne der Euroweb-Vertriebsbuden beweisen mĂŒssen, habe fĂŒr die "Mutmaßung" aber sachliche GrĂŒnde) von folgenden Merkmalen gekennzeichnet ist:

Bezahlung?
Work-Live-Balance?
  • Work: Überstunden. Aus "rechtlichen GrĂŒnden" (vermutlich wegen krimineller Unterschreitung des Mindestlohns und massiven Überschreitens der ZulĂ€ssigkeitsgrenzen) nicht registriert, "selbstverstĂ€ndlich" (bei solchen Abzockern ist das ĂŒblich) unbezahlt.
  • Live: "Was und vor allem Wann? Und bitte: Wovon?"
Aussichten?
TĂ€tigkeit?
Karriere?
  • "Viele sind nach zwei Monaten arbeitslos!" (Bericht und Statistik hierĂŒber folgt noch)
Übrigens nehmen die dafĂŒr offenbar auch "fast jeden". Also jeden "der nicht bei '3!' auf dem Baum ist und sodann Verfolger mit wĂŒsten FlĂŒchen nebst verzweifelten und heftigen Tritten sowie eifrigem Rezitieren des Böhmermanngedichts abwehrt" - was hoffentlich jeder tut, der "zwei SĂ€tze richtig schreiben und bis 10 zĂ€hlen" kann.

Um DAS zu erleben MUSS man einfach die Fahrtkosten selbst tragen! (Andere nehmen fĂŒr "sowas" sogar Eintritt!)

Nachtrag:

Wenige Minuten nachdem ich diesen Artikel und die Mailadresse veröffentlichte hatte, erhielt ich folgende Mails:

Gute GĂŒte! Da wurden also von irgendwelchen durchdrehenden Kriminellen unter Angabe meiner Mailadresse Newsletter fĂŒr Pornowebseiten bestellt. Im Zuge der Auseinandersetzungen mit dem kriminellem Pack um Gravenreuth, Dolzer, Burat und Co. hatte ich aber weit Schlimmeres auszuhalten.

Dagegen erscheint mir diese Lachnummer wie das Handeln eines sprichwörtlichen "Kleinen, arschdummen Wichsers". Es gab da im Zuge von Auseinandersetzungen mit kriminellem, verlogenen und feigen Pack auch schon Schlimmeres. Sowas wie das hier:
Scan eines Zettels in meinem Briefkasten: Auch sowas hat man auszuhalten, wenn man sich mit kriminellem, verlogenem und feigen Pack dieser Couleur anlegt.
Ich warte nun schon lange auf die "schlagkrĂ€ftigen Mitarbeiter". Und ich zittere nun schon so lange vor Vorfreude, dass ich mich inzwischen schon "ganz schwach und matt" fĂŒhle...

Detlef Seif: Die 15 Minuten Ruhm des HinterbÀnklers
Dumme Aussagen des MdB finden Trittbrettfahrer

Das MdB Detlef Seif ist Jurist. Also Mitglied einer Berufsgruppe, die im Bundestag ĂŒbermĂ€ĂŸig stark (viele denken: viel zu stark) vertreten ist. Viele wĂŒrden ihn als "HinterbĂ€nkler" beschreiben, andere als "Ja-Sager". "Stimmvieh" wĂŒrde wohl auch mancher sagen und damit den von vielen gesehenen Zustand meinen, dass sich viele Mitglieder des Bundestages bei Abstimmungen als treue Partei- oder "Fraktionssoldaten" ohne eigene Meinung erweisen und einfach der Vorlage zustimmen, die der ParteifĂŒhrung genehm ist - statt dem eigenen Gewissen zu folgen, welches ohnehin viele Juristen gegen den Talar tauschen. Solches "Stimmvieh" macht in unserem postdemokratischen und postkorruptiven System die große Masse des Bundestags aus.

WĂ€re es anders, gĂ€be es viele Scheiß-Gesetze und schon sehr lange offene Probleme nicht und auch vermeintliche Kleinigkeiten wie die Mitstörer-Haftung wĂ€re schon seit langem aus der Welt. Auch das Verfassungsgericht hĂ€tte deutlich weniger zu tun.

Die 15 Minuten Ruhm des "HinterbÀnklers" Detlef Seif

Detlef Seif wollte also offenbar nicht mehr nur eine "Stimmnutte" sein und drĂ€ngte mal mutig mit seiner eigenen Meinung vor. Er ist nĂ€mlich gegen die Abschaffung des §103 StGB (Beleidigung von MajestĂ€ten und Eminenzen). Deswegen hat der "Politiker" aus Nordrhein-Westfalen im Bundestag fĂŒr Aufsehen gesorgt. MdB Detlef Seif las also im Bundestag Jan Böhmernanns "SchmĂ€hgedicht" vor. Allerdings gab er den Vortrag Böhmermanns nicht ganz 1:1 wieder, worauf ich noch zurĂŒckkomme.

Der Stern fragte "Herr Seif, warum haben Sie das SchmÀhgedicht im Bundestag vorgetragen?"
"Ich weiß aus vielen GesprĂ€chen mit BĂŒrgern, dass sie den Inhalt des sogenannten SchmĂ€hgedichts nur fragmentarisch kennen. Da schien es mir richtig, das mal darzustellen." Und dann: "Der § 103 bezweckt den Schutz der diplomatischen Beziehungen. Das halte ich fĂŒr notwendig. WĂŒrden wir den Paragrafen komplett abschaffen, hĂ€tten wir eine RegelungslĂŒcke."
Ganz offenbar hat der sich sicherlich selbst eifrig als "Demokrat" bezeichnende Herr "Rechtsanwalt" Detlef Seif aus Euskirchen ĂŒbersehen, dass die "Beleidigung" bereits nach einem anderen Paragraphen strafbar ist, dass es diese von ihm behauptete "RegelungslĂŒcke" also nicht gibt, der "103er" nur einer StrafverschĂ€rfung dient welche einer Demokratie unwĂŒrdig ist - weil durch diesen MĂŒllparagraph harte und oft ehrlich gemeinte Worte an Despoten wie Recep Tayyip Erdoğan, Kim Jong-un oder eben kĂŒnftig (falls es nach der Meinung der dĂŒmmsten und stumpfsinnigsten Amerikaner gehen sollte) an diesen offensichtlich strunzdummen Donald Trump anders zu bestrafen sind als wenn jemand z.B. einen "MdB" eine "hinterwĂ€ldlerische Stimmnutte" nennt.

N-TV gegenĂŒber sagte Detlev Seif:
"Vom höchsten und teilweise ĂŒbertriebenen Lob bis hin zur Beleidigung unter der GĂŒrtellinie war alles dabei. 80 Prozent Zustimmung und VerstĂ€ndnis, 20 Prozent Shitstorm und das fast ausschließlich aus dem Lager von SPD, Linken und GrĂŒnen. Einige Kollegen sind auf mich zugegangen und haben gesagt: Prima, dass du das gemacht hast. Selbst im Parlament war einigen nicht bekannt, was wirklich in dem Böhmermann-Gedicht stand."
80% Zustimmung und 20% "Shitstorm". Wenn er das ernst gemeint haben will, dann glaube ich fest daran, dass zumindest der "MdB und Rechtsanwalt" Detlev Seif nicht gut rechnen oder zĂ€hlen kann. Man sollte die Regeln fĂŒr die Zulassung zur passiven Wahl vielleicht doch um einen Intelligenztest erweitern - damit dem Deutschen Volk solche "Vertreter" erspart bleiben. Mich wundert nicht, dass einige AfD wĂ€hlen. Die andere Variante, dass er diese Zahlen (ich sage mal:) "ganz grob und phantasievoll herbeigeschĂ€tzt hat", ist auch nicht schmeichelhafter.

Doch Detlev Seif erzÀhlte munter weiter vom Fisch:
"Im Kontext habe ich es als Beispiel dargestellt, was man nicht tun sollte und was ĂŒberzogen ist."
und wollte so darstellen, dass sich sein Vortrag von dem Jan Böhmermanns stark unterscheidet.

Das ist auch der Fall:

Detlev Seif ratterte das Gedicht in einer Vortragsweise herunter, fĂŒr die es in der Schule wohl einen Vierer gegeben hĂ€tte. "Beschissene Intonation - versuchen Sie doch Ihr GlĂŒck als Ulbricht-Honecker-Imitator" wĂ€re wohl das Höflichste, was er sich bei "DSDS" hĂ€tte anhören mĂŒssen. Vor allem aber hat er was vergessen:

Auch Jan Böhmermann hat vor dem Gedicht, nach dem Gedicht und sogar mehrfach im Gedicht angehalten und gesagt, dass man das nicht sagen darf.

Wenn jetzt das MdB Detlev Seif sich also hinstellt und behauptet, dass er das Gedicht "als Beispiel dargestellt, was man nicht tun sollte und was ĂŒberzogen ist." und gar behauptet, er habe damit etwas anderes getan als Jan Böhmermann, dann ist er entweder ganz schlecht informiert und hat deswegen "Dummes Zeug geblubbert" oder aber er ist zumindest im Hinblick auf diese Aussage ganz einfach zu dĂ€mlich fĂŒr einen, den ich als Anwalt oder als Volkvertreter zu akzeptieren bereit bin!

Der Trittbrettfahrer Ralf "Dating-Portal" Höcker

Der (nicht nur) mir hinsichtlich seines Weltbildes und Könnens einigen (vielleicht sogar vielen) eher "zweifelhaft" (und mir "höchst unklug") erscheinende "Jurist" und "Professor" Ralf Höcker hat offenbar sogleich eine Gelegenheit gesehen sich einzuschmeicheln und bei Personen, die (auf Grund dummen, kriminellen oder höchst unmoralischen Handelns oder eben brauner Gesinnung) "völlig unvorhergesehen" in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses geraten sind, ein wenig um deren Aufmerksamkeit und kĂŒnftige Mandate zu "betteln" hatte natĂŒrlich nichts an der im Bundestag vorgetragenen Version des "SchmĂ€hgedichts" auszusetzen:
"Die Rede ist rechtlich vollkommen in Ordnung und ein gutes Beispiel dafĂŒr, wie man schlimme Inhalte wiederholen kann, ohne selbst zu beleidigen"
blubberte er auf Facebook.

Da hat er aber seinem Mandant "Kim" Erdogan keinen Gefallen erwiesen. Denn wenn der Detlev Seif durch den Kontext "darf man nicht sagen" keine Beleidigung beging, dann trifft das fĂŒr den Vortrag des Jan Böhmermann, der sogar im Gedicht einhielt und noch sehr viel öfter als der Euskirchner Anwalt Detlev Seif mit den Worten "Das darf man nicht sagen" belehrte, noch viel mehr zu.

Unter diesem Umstand wĂŒnsche ich dem "Jurist" und "Professor" Ralf Höcker viel Spaß mit der "sofortigen Beschwerde" und am besten auch einer "Hauptsache" gegen Springer-Chef Matthias Döpfner. Das LG und OLG Köln sollte ihn zitieren und ihm aufschreiben, dass auch der Beitrag des Jan Böhmermann "rechtlich vollkommen in Ordnung und ein gutes Beispiel dafĂŒr ist, wie man schlimme Inhalte darstellen kann ohne zu beleidigen."

So kommt dann wenigstens was von den 3.000.000.000.000 Euro, welche die EU an die TĂŒrkei zahlt, nach Deutschland zurĂŒck. Gedacht war das zwar ganz anders - aber wenn unkluge Menschen blöd handeln, dann geht das eben so aus.

13.05.2016

Was beim "Professor" Ralf Höcker aus Köln noch alles "nicht so ganz stimmt" - Wer mahnt den Abmahner ab?


Die Kanzlei des "Professor" Ralf Höcker aus Köln behauptet ĂŒber sich selbst, diese wĂŒrde als "Kanzlei fĂŒr Presse- und Äußerungsrecht" von wem auch immer "hĂ€ufig empfohlen". Nun, ich selbst kann diese "Empfehlung" nur meinen Gegnern aussprechen (und mĂŒsste mich dann öffentlich wegen grober Unfairness rĂŒgen lassen) - auch ein gewisser Recep Tayyip "Kim" Erdoğan dĂŒrfte sich damit neuerdings "etwas schwerer" tun. Jedenfalls so lange und wenn seine Synapsen wie bei gesunden Menschen funktionieren.

Was bei "Professor" Ralf Höcker noch alles "nicht so ganz stimmt":
Amtsgericht Essen Aktenzeichen: PR 1797
Bekannt gemacht am: 18.06.2007 08:46 Uhr

Die in () gesetzten Angaben der GeschÀftsanschrift und des Unternehmensgegenstandes erfolgen ohne GewÀhr.

Neueintragungen

11.06.2007

Höcker RechtsanwĂ€lte Partnerschaftsgesellschaft, Köln (Hansaring 61, 50670 Köln). Partnerschaft. Gegenstand: Die gemeinschaftliche AusĂŒbung des Rechtsanwaltsberufes. Jeder Partner vertritt einzeln. Partner: Dr. Brennecke, Carsten, Rechtsanwalt, Köln, *09.12.1975; Dr. Höcker, Ralf, Rechtsanwalt, Köln, *04.03.1971.
Einen weiteren Eintrag, gar einen ĂŒber den Eintritt neuer Partner, konnte ich im öffentlichen Handelsregister (soeben) nicht finden.

Auf der Kanzleiwebseite (hoecker.eu) werden dann aber neben den Herren Brennecke und Dr. Höcker auch noch die Herren Engel und Leeser als "Partner" benannt:


An der gleichen Stelle ist nachzulesen, dass der Herr Engel "seit 2015" (eintragungspflichtiger) Partner der Kanzlei sei.


Wie mir hintertragen wurde war das schon vor mehreren Monaten der Fall. Da ist es schon sehr bemerkenswert, dass die AbmahnanwĂ€lte "Professor" Dr. Ralph Höcker und der "Doktor" Brennecke (nebst den Herren Engel und Leeser von denen man nun aber amtlich nicht weiß, dass diese "Partner" sein sollen) fĂŒr sich selbst ausgerechnet damit werben, dass diese eine andere Anwaltskanzlei just wegen falscher Angaben in deren Werbung erfolgreich in Anspruch genommen hĂ€tten - selbst aber neben der Anpassung des Impressums den Weg zum Notar offenbar stark verzögern, monatelang mit "Partnern" werben und hierdurch entgegen §7 Absatz 1 PartGG HaftungsverhĂ€ltnisse vormachen, die dann amtlich gar nicht bestehen - oder halt falsche Angaben im Impressum machen, denn fĂŒr weitere Verwirrung "des Verkehrs" sorgt nĂ€mlich, dass sich im Impressum wiederum folgendes findet:
Also was denn nun, wer denn  nun, wie denn nun? Bekommen der Herr Professor Höcker und sein(e) Partner derart einfaches nicht gebacken? Wie wollen die denn dann Prozesse fĂŒhren und die Interessen ihrer Mandanten wahren?

Wer mahnt denn nun diese Abmahner ab und sorgt dafĂŒr, dass Webseite, Impressum und Partnerschaftsregister in Übereinstimmung gebracht werden? "Liebe Kollegen", ein Berufsverband, ein Wettbewerbsschutzverein oder die Verbraucherzentrale?

12.05.2016

Schneller als Frau Merkel: BGH schĂŒtzt Wlan-Besitzer vor AbmahnanwĂ€lten (I ZR 86/15)
Was wird denn nun aus der Kanzlei Walldorf-Frommer?
Euroweb-Ableger Net365 GmbH kann abschalten

Was war:

Bisher haftete der Anschlussinhaber immer dann wenn seine WLAN-Verbindung von Dritten fĂŒr illegale AktivitĂ€ten, insbesondere illegales Filesharing, genutzt wurde. Es sei denn er hat sein WLAN gegen unberechtigten Zugang gesichert, verschlĂŒsselt und eventuelle Mitbenutzer darĂŒber belehrt, dass diese nichts rechtswidriges tun dĂŒrfen.

Was ist:

Der erste Zivilsenat des BGH hat die Mitstörerhaftung (und nicht die "Störerhaftung") fĂŒr diejenigen eingeschrĂ€nkt, welche das WLAN mit Dritten, z.b. Besuchern, teilen.

(Urteil vom 12. Mai 2016 - I ZR 86/15)

Wlan kann und darf GĂ€sten oder Besuchern zur VerfĂŒgung gestellt werden, ohne dass man fĂŒrchten muss, möglicherweise fĂŒr deren illegale InternetaktivitĂ€ten haften zu mĂŒssen. Erwachsene, die den Internetanschluss des Gastgebers nutzen, mĂŒssen nicht eigens darĂŒber belehrt werden, dass Downloads und Filesharing geschĂŒtzter Filme und Musiktitel im Netz verboten sind. In der mĂŒndlichen UrteilsbegrĂŒndung wurde durch den BGH-Senatsvorsitzenden Wolfgang BĂŒscher eine solche Belehrungspflicht als "nicht sozialadĂ€quat" bezeichnet. Eine entsprechende Belehrung ohne konkrete Anhaltspunkte fĂŒr eine rechtswidrige Nutzung des Internetanschlusses sei nicht zumutbar. Das gilt erst recht fĂŒr die von Abmahnnabzockern immer gern ins Feld gefĂŒhrte Kontrollpflicht. Was sich jene Richter bisher dabei dachten, welche verlangten, dass man als Anschlussinhaber seine erwachsenen Besucher belehre und dann deren Nutzungsweise auch noch kontrolliere, liegt im Braunen.

Mit seiner modern anmutenden Entscheidung hat der BGH im Rahmen der derzeit geltenden Gesetze vorweggenommen was der Gesetzgeber erst noch umsetzen will. Ich gehe davon aus, dass die Eile mit der große Koalition eben diese Mitstörerhaftung auch per Gesetz abschaffen will dem Umstand geschuldet ist, dass die Regierung von der Entscheidung vorab wusste und nicht belĂ€mmert dastehen wollte. Das mit er GesetzesĂ€nderung auch die Belehrung fĂŒr das Handeln MinderjĂ€hriger (Vorsicht: nicht der eigenen Kinder) und die VerschlĂŒsselungspflicht entfĂ€llt dĂŒrfte dem Umstand geschuldet sein, dass die Regierung im Hinblick auf die kommenden Bundestagswahlen vieles vermeidet was diese WĂ€hlerstimmen kostet. Was "sozialadĂ€quat" ist haben inzwischen zahlreiche BĂŒrger die Regierung wissen lassen. Genauer: Das der bis heute auf Grund des "Mitstörerhaftungswahns" geltende Zustand (VerschlĂŒsselungs-, ZugangsbeschrĂ€nkungs- und Belehrungspflicht - letztere nun nur noch bei Kindern) und der vormals geplante Unsinn (bescheuerte Vorschaltseite mit Belehrung) nicht "sozialadĂ€quat" sind.

Was wird:

Insbesondere die sehr spezialisierte MĂŒnchner Abmahnkanzlei Walldorf Frommer dĂŒrfte sich wohl spĂ€testens jetzt auf die Suche nach neuen Einkommensquellen machen. Denn durch die Entscheidung wĂ€chst fĂŒr deren Mandanten zumindest das Prozesskostenrisiko: Die verlieren immer dann wenn Dritte (eben Mitnutzer des WLAN) fĂŒr die Störung in Frage kommen und der Anschlussinhaber fest und einigermaßen glaubwĂŒrdig behauptet, dass er es nicht gewesen sei. Da dĂŒrfte es schwierig sein, Mandanten zu finden - denn diese wollen gewiss kein Geld zum Fenster raus werfen.

Der "Rechteinhaber" muss nun nĂ€mlich nachweisen, wer der "Störer" ist. So wie bisher einfach und völlig inadĂ€quat den Anschlussinhaber als "Mitstörer" in Haftung zu nehmen und „ganze Familien in den Ruin“ zu treiben" (so jedenfalls die Verbraucherzentrale Hamburg) geht nun nicht mehr so einfach, denn die Betroffenen können sich jetzt effektiv wehren.

Wie man sich ggf. wehrt:

Auf die Abmahnung hin entgegnet man, dass man das WLAN-Passwort volljĂ€hrigen Nachbarn und/oder guten Freunden, Verwandten, in der Wohnung tĂ€tigen Handwerkern, ... ĂŒberlassen habe damit diese das WLAN nutzen können und natĂŒrlich, dass man selbst die vorgehaltene Tat nicht begangen habe

Vor Gericht (falls dann noch geklagt werden sollte) legt man einen Nachweis vor , dass mehrere Nutzer die WLAN-Verbindung nutzen. Das  kann z.B. durch den Ausdruck einer Webseite des Routers erfolgen:

Dazu die Versicherung an Eides statt, dass und wann die Liste als Teil der Webseite des eigenen Routers ausgedruckt wurde, das man nicht Besitzer welches oder welcher der GerĂ€te ist und das man auch nicht wisse, wem welches GerĂ€t gehöre und dass man das WLAN-Passwort volljĂ€hrigen Nachbarn und/oder guten Freunden, Verwandten, in der Wohnung tĂ€tigen Handwerkern, ... ĂŒberlassen habe damit diese das WLAN nutzen können und natĂŒrlich, dass man selbst die vorgehaltene Tat nicht begangen habe - so dĂŒrfte man nach dem BHG-Urteil aus der Haftung sein. Denn danach mĂŒssen die KlĂ€ger das Gegenteil beweisen.

Die wieder gegebene Liste können Sie ĂŒbrigens nicht verwenden (dann wĂ€ren Sie ein ziemlich dĂ€mlicher LĂŒgner und ich hĂ€tte keinerlei Mitleid) - es muss schon eine eigene, und erst vor Gericht möglicherweise eine ungeschwĂ€rzte sein. Eine solche Liste also ruhig unter Hinweis auf möglicherweise zu schĂŒtzende Daten wie oben ersichtlich geschwĂ€rzt einreichen aber gleichzeitig um einen gerichtlichen Hinweis fĂŒr den Fall bitten, wenn das so nicht genĂŒgen sollte.

Die Kanzlei Walldorf-Frommer hat mich selbst ĂŒbrigens auch im Oktober 2015 abgemahnt, aber bis heute nicht verklagt - wohl weil ich darlegte, dass es mehrere Mitnutzer in meinem WLAN (sĂ€mtliche Nachbarn) gibt, welche sĂ€mtlich volljĂ€hrig sind und bei Ausgabe des Passwortes belehrt wurden. Das war noch gemĂ€ĂŸ der alten Rechtslage. Außerdem hatte ich fĂŒr den Zeitpunkt fĂŒr mich selbst sogar eine Hotelrechnung und konnte also (potentiell, denn der Kanzlei Walldorf Frommer habe ich diese natĂŒrlich nicht vorgelegt) beweisen, dass ich selbst als "Störer" oder "Verletzung" nicht in Frage kam. Also war es, so legte ich dar, ein Nachbar oder eine befreundete Person. Ich aber weiß nicht wer es war und das muss ich auch nicht. Die Kanzlei Walldorf-Frommer hat mir zu dem auch nicht (wie von mir verlangt) alle Daten ĂŒbersandt, "welche bei der Identifikation des Nutzers hilfreich sein können."

Wem es nĂŒtzt:

Nunmehr können Hotel- und GaststĂ€ttenbesitzer, Ladenbesitzer, Wohngemeinschaftsgenossen und sogar einfach nur Nachbarn oder Freunde den Internetzugang teilen ohne in Sorge sein zu mĂŒssen, dass einer der GĂ€ste oder Mitnutzer durch versehentliches oder absichtliches Filesharing eine extrem teure Inanspruchnahme als "Mitstörer" verursacht. Denkbar ist sogar, dass sich Nachbarn den Zugang teilen und einer sich einen Zugang fĂŒr SIP-Telefonie ĂŒber einen Anbieter einrichtet. Diese könnten sich ebenfalls sehr freuen.

Wem es nicht nĂŒtzt:

Das Angebot des Euroweb-Ablegers Net365 GmbH (oder anderer ) dĂŒrfte obsolet sein. Wer es gekauft hat sitzt jetzt auf einem weitgehend unnĂŒtzen Vertrag und Ă€rgert seine GĂ€ste wenn er denen die "arschlangsame" Verbindung ĂŒber Bulgarien und die mögliche Sperrung von OnlinebankingzugĂ€ngen weiter zumutet.

11.05.2016

Offene Worte an den Kölner Medienanwalt "Professor" Ralf Höcker in der Causa Erdogan vers. Böhmermann + Döpfner

„Herr Döpfner hat sich noch viel offensichtlicher strafbar gemacht als Herr Böhmermann“, erklĂ€rte der "Professor" und selbst ernannte "Medienrechtler" Ralf Höcker einer Frau Senta Krasser vom "medium magazin" (5/16). Auf die Frage, ob dem Springer-Vorstandschef die gleiche Strafe blĂŒhe wie Jan Böhmermann, sagte er: „Ja. Und er kann sich erst recht nicht auf die Kunstfreiheit berufen, weil er seinen Kommentar ja weder gedichtet, gesungen noch getanzt hat.“

Allerwertester Herr "Rechtsanwalt" Ralf Höcker!

Ihr Ego muss so gewaltig sein, dass es einen eigenen Kontinent braucht. Da geht schon mal was daneben. So wie oben. Eigentlich, Sie sagen das ja ĂŒber andere auch gerne, sollte man so dumm nicht sein.

WĂ€re ich Ihr PR-Berater wĂŒrde ich Ihnen dazu raten, fĂŒr ein paar Monate tief abzutauchen und sich dann mit der Nachricht zurĂŒck zu melden, dass Ihnen in der Sache Erdogan vers. Böhmermann + Döpfner jemand ganz bösartige Produkte mit erheblicher psychogener Wirkung in die Nase gepustet und Sie dann im Rollstuhl heimlich und gegen Ihren Wille zu den ganzen Interviews geschoben hat. Sie seien froh, sollten Sie sagen, dass Sie in dem Zustand nicht auch noch Ziegen fĂŒr MĂ€dchen mit Gummimasken gehalten oder gar geschlagen hĂ€tten.

Denn fĂŒr jemand mit Sachverstand wird es, ich sag mal "schwierig", eine andere ErklĂ€rung fĂŒr den Fauxpas zu finden. Immerhin geben Sie, Herr "LL.M." Ralf Höcker (aus Köln) ja öffentlich damit an, zugelassener Rechtsanwalt und sogar "Professor" zu sein. Da muss schon eine ziemliche Ausnahmesituation vorliegen, wenn man in der Presse solchen Stuss labert obwohl man es nach dem Lesen fachkundiger Autoren besser wissen könnte und mĂŒsste. Die Alternative wĂ€re die "Philipp-Berger-Nummer". Der hat sich nach eigenem öffentlichen Bekunden ganz urplötzlich vom "Spezialisten fĂŒr Medienrecht" zum "Strafrechtler" verwandelt. Sein Berger-Ego passt jetzt auch in eine sehr kleine Kölner Kanzlei...

Und die Schrumpfkanzlei heißt jetzt nicht mehr nach IHM.

Mit höflichem Gruß

Jörg Reinholz
Ein kleiner Schlosser aus dem Osten

P.S. Wenn Sie ein wenig nachlesen werden Sie feststellen, dass sich der jetzt in Köln als Strafverteidiger tĂ€tige "Ex-Medienrechtler" Philipp-Berger sich auch mit mir angelegt hat. Der dachte bis zum Erwachen, "Medienrecht" wĂ€re sein Fachgebiet...  Falls es Sie tröstet, nach dem RA Dr. Hans-Dieter Weber aus Dortmund (Kanzlei "AWPR") sind Sie schon der Dritte. Genauer der FĂŒnfte.

10.05.2016

"Professor" Ralf Höcker hat genug gedrĂ€ngelt - TĂŒrkenboss Recep Tayyip "Kim" Erdoğan soll jetzt als "sein persönlicher Querulant" zahlen ...

Durch seine "recht ambitioniert" erscheinende, öffentliche Ansage hat sich Ralf Höcker doch tatsÀchlich mal wieder einen Kunde aus einer Ecke erdogant erdrÀngelt (oder erquengelt?), den andere AnwÀlte lieber nicht haben wollen:
"Professor" Ralf Höcker hat im Auftrag dieses "Empfindlichkeitsweltmeisters" offenbar vor dem LG Köln einen Antrag auf eine einstweilige VerfĂŒgung gegen Springer-Chef Mathias Döpfner eingereicht. Döpfner hatte in einem offenen Brief seine Meinung zum Ausdruck gebracht, dass er das Gedicht von Böhmermann gut fĂ€nde und gelacht habe. Er gebrauchte die Formel:
"Ich möchte mich, Herr Böhmermann, vorsichtshalber allen Ihren Formulierungen und SchmĂ€hungen inhaltlich voll und ganz anschließen und sie mir in jeder juristischen Form zu eigen machen."
Das Landgericht Köln hat den von Ralf Höcker und seinen Doktoren (ich weiß wirklich nicht, wofĂŒr es den Dr. jur gibt...) verfassten Antrag, die einstweilige VerfĂŒgung wegen EilbedĂŒrftigkeit ohne Anhörung des Gegners zu erlassen, zurĂŒck gewiesen (und neben Bedenken, welche der Herr Ralf Höcker inzwischen gut kennen sollte) einen Termin fĂŒr die mĂŒndliche Verhandlung mitgeteilt), berichtete Höcker nun (wohl:) kleinlaut der SZ - fĂŒgte aber großfressig hinzu: Wenn die VerfĂŒgung nicht erlassen werden sollte, werde er Erdoğan empfehlen, in die zweite Instanz zu gehen. (Update: Die VerfĂŒgung wurde nicht erlassen.)

"Queruli, querula, Querula-hant!" singt es da in mir!

Die Pressekammer des LG Köln winkt eigentlich eine Vielzahl solcher AntrĂ€ge - selbst nachweislich kriminellen Packs - einfach mal ungelesen durch (wovon und weshalb in Köln viele "Medienrechtler" wie eben die Kanzlei Höcker existieren) und verteidigt diese Dummheit dann mit ZĂ€hnen und Klauen. Man schĂ€mt sich in manchen dieser FĂ€lle "nur" von Rechtsbeugung zu sprechen, weil manches von dem, was das LG Köln so austut, mit "Rechts- und Verfassungsfeindlichkeit" richtiger bezeichnet wĂ€re. Und das OLG Köln plappert den Unsinn der niederen Instanz "genau so brav wie strunzdĂ€mlich" nach. Genauer gesagt: Es hat die gleichen grundrechtswidrigen Ansichten, schĂŒtzt ebenso kriminelle Arschlöcher, verhindert, dass BĂŒrger vor Schaden bewahrt werden und verwendet dazu die gleichen Textbausteine. In den Annalen des BGH finden sich zahlreiche Sachen, in welchen das OLG Köln den Mist des LG Köln (bei dem der mitdenkende BĂŒrger oft nur den Kopf schĂŒtteln kann) mit aus Textbausteinen bestehenden und jeden Tatsachenbezug missen lassenden BeschlĂŒssen bestehen ließ - und dann, jedenfalls liegt der Eindruck nahe, sich der BGH erstmals mit mit den Sachfragen befasst hat.

Nach einer AntragsrĂŒckweisung sogar durch das so manchem als "faschistoid-verbotsfreundlich" geltende LG Köln den Rat zu geben, in die zweite Instanz (Oberlandesgericht) zu gehen, ist wie als wĂŒrde man (als Anwalt!) jemanden auffordern:
"Queruliere! Denn ich verdiene daran!"
Das ist schon etwas fragwĂŒrdig. Was bringt denn dieser "Professor" an der "Cologne Business School" GmbH, einer "privaten Fachhochschule fĂŒr Betriebswirtschaftslehre" eigentlich seinen Studenten bei? Das man als Antragsteller oder KlĂ€ger Verbotsverfahren vor dem OLG Köln oder gar dem BGH noch gewinnen kann, in denen sogar das tatsachenresistente und kriminellenfreundliche LG Köln freundlich lĂ€chelnd und winkend ablehnte? Uuuui! Anders herum wird da aber eher "ein Schuh drauß"!

Und wer, bitte, zahlt denn fĂŒr das von so einem "Professor" vermittelte "Wissen" eine SemestergebĂŒhr zwischen € 4170 und € 4770 an die "Cologne Business School"?

Etwa TĂŒrken? Wenn es so ist, dann hĂ€tte ich einen Anhaltspunkt warum die manchem (ich selbst neige nicht zu diesen Verallgemeinerungen) als "dumm" gelten...

Noch etwas: Wenn der Herr "Professor" Ralf Höcker jetzt noch vorgĂ€be, er glaube wirklich daran, dass er mit dem Antrag oder Klage Erfolg haben könnte und deshalb seinen Mandanten zu den Rechtsmitteln rate (also dass es ihm nicht ums Geld gehe) - dann, ja dann sollte jeder seine eigenen SchlĂŒsse ziehen und fĂŒr sich selbst entscheiden, ob der Professor Ralf Höcker in seiner Kanzlei "Ralf Höcker und Kollegen" neben einem Haufen aus meiner Sicht eher fragwĂŒrdigen Doktortiteln die nötige Kompetenz versammelt hat, um als der "Experte im Medienrecht" zu gelten, der er gerne sein möchte.

Ich - ein Schlosser - sehe das nĂ€mlich etwas anders anders: "Mediengeschrei" kann er wohl. Aber im "Medienrecht" ist er "eher so untermittelmĂ€ĂŸig". Das ist, so glaube ich eine Folge der idiotischen Entscheidungen des als vielen begrĂŒndet als "fix tatsachenresistent" geltenden LG Köln, dass hier offenbar mal auch den (mutmaßlichen dicken und sicherlich gleichzeitig substanzfreien) Höckerschen Antrag durchgelesen hat, weil ein bekannter Name drauf steht.

Und Recep Tayyip "Kim" Erdoğan?

Wie klug kann der tĂŒrkische PrĂ€sident wohl sein, den Herrn Ralf Höcker zu beauftragen? Dessen "Doktoren-vertreten-Kriminelle-und-Idioten-Kanzlei" hat ja (natĂŒrlich als Vertreter der Euroweb) sogar auch schon gegen mich - einen "kleinen Schlosser aus dem Osten" - verloren. Und ich war unvertreten!

Nachtrag fĂŒr den "Medienrechtler" Ralf Höcker:

Falls jetzt Ihre Kanzlei auf die dĂ€mlich anmutende Idee kommt, mich namens der Euroweb wegen der Äußerung
Dessen "Doktoren-vertreten-Kriminelle-und-Idioten-Kanzlei" hat ja (natĂŒrlich als Vertreter der Euroweb) sogar auch schon gegen mich - einen "kleinen Schlosser aus dem Osten" - verloren.
zu verklagen und das gerichtliche Verbot zu verlangen, dass ich die Euroweb doch nicht kriminellen Idioten gleich setze, dann sollte das ausreichend bedacht werden. Denn in der Sache 14c O 70/15 des LG DĂŒsselorf (Euroweb Internet GmbH ./. Reinholz) haben die Höcker-Doktoren gegen mich verloren, als diese die Euroweb vertraten, "Kriminell" und "voll idiotisch" war es nĂ€mlich, dass Daniel Fratzscher und Patrick Howells - wohl getrieben von SchĂ€digungsabsicht - mit vorsĂ€tzlich falschen Versicherungen an Eides statt aufwarteten, die dann auch noch derart einfach zu widerlegen waren, dass es mir fast schon peinlich ist.

Wie auch immer: Auf diesen neuen, zwingend eben so blöden Antrag wĂŒrde ich mich also unter sportlichen Aspekten so sehr freuen wie im Fußballpokal die Drittlegisten auf die vermeintlich bessere Mannschaft aus der "ersten Liga".

06.05.2016

Auch die zweite Entscheidung des VG Berlin ist gĂŒnstig fĂŒr Jan Böhmermann

Das Verwaltungsgericht Berlin hat zwar das Rezitieren des Gedichts "SchmĂ€hkritik" im Rahmen einer Demonstration der Piratenpartei untersagt, aber aus der BegrĂŒndung folgt auch hier, dass es im Rahmen des Vortrages wie er durch Jan Böhmermann durchaus keine Straftat sieht. Ich zitiere aus der Pressemitteilung des VG Berlin Nr. 19/2016 vom 06.05.2016:
"In welcher Weise das Gedicht zitiert werden solle, sei von der Antragstellerin nicht angegeben worden. Es sei daher zu befĂŒrchten, dass durch eine vollstĂ€ndige oder teilweise Wiedergabe des Gedichts der Tatbestand der Beleidigung erfĂŒllt werde."
Das bedeutet also, die Antragstellerin (Piratenpartei) hat nicht dargelegt, dass und wie diese klar machen will, dass man das Gedicht an sich nicht vortragen darf. Jan Böhmermann hat dem Gedicht diesen Rahmen gegeben.

Auch die angeblich beantragte einstweilige VerfĂŒgung ist offenbar immer noch nicht erlassen: Die AnkĂŒndigung, einen Antrag auf Erlass einer einstweilige VerfĂŒgung gegen Jan Böhmermann einzureichen, stammte vom vom 14.04.2016. Heute ist nun der 06.05.2016 und noch immer wedelt niemand mit der VerfĂŒgung herum. Haben die Richter meinen Artikel gelesen oder völlig eigenstĂ€ndig richtig entschieden? Der Jura-Professor Ralf Höcker aus Köln sehnt sich wohl umsonst.

05.05.2016

Denis Pohlan (4-Interfaces, Webseiten Area GmbH) , eine 6000 Euro-LĂŒge und was die "Euroweb-Vertriebsprofis" wirklich verdienen:
Der typische Fall des "Andreas P."

Denis Pohlan, der auch "GeschĂ€ftsfĂŒhrer" der Webseiten Area GmbH ist und sowohl mit dieser als (bis zur GrĂŒndung der GmbH) auch mit der Firma "4-Interfaces" die Produkte der Euroweb auf eine mindestens höchst unseriöse  und offenbar strafrechtlich höchst bedenkliche Weise verkaufen lĂ€sst, wirbt auf 4-Interfaces.de aktuell wie folgt um Mitarbeiter fĂŒr den DrĂŒckerjob:
"Durch die ĂŒberdurchschnittlich hohen Provisionen erzielt ein Verkaufsprofi bei uns ein Monatsgehalt von >6.000€ Brutto."
Offenbar ist das eine dreiste und geradezu euroweb-typische LĂŒge. Denn ich habe hier eine lange Liste vom Server der Euroweb, aus welcher hervorgeht, dass es diesen "Verkaufsprofi" mit einem Einkommen von > 6000 Euro in diesem Umfeld gar nicht geben kann. Die Euroweb hat im fĂŒr diese verlorenen gegangenen Verfahren 14c O 70/15 implizit behauptet, dass diese Liste echt ist.

Das glaub ich gern, auch wenn in dem Verfahren auf Seite der Euroweb "das Blaue vom Himmel gelogen" wurde, der Euroweb-Großopferte Daniel Fratzscher und ein Patrick Howells (Angestellter des Denis Pohlan) gaben sogar vorsĂ€tzlich falsche Versicherungen an Eides statt ab.

Diese Liste umfasst zwar nur einen Teil der Mitarbeiter des Denis Pohlan, dieses aber ĂŒber einen sehr langen Zeitraum. Und es handelt sich bei der Liste um die Provisionsliste aus dem CRM welches die Mitarbeiter und Chefs der Euroweb und formell selbstĂ€ndiger aber an die Euroweb angeschlossener Firmen verwenden. Dieses CRM listet Mitarbeiter welche (zunĂ€chst) der Euroweb zugehörten, spĂ€ter, als die Vertriebsniederlassung in eine Firma umgewandelt wurde, der des Denis Pohlan und organisatorisch dann just jenem Patrick Howells zugeordnet wurden, der am versuchten Prozessbetrug durch Abgabe einer vorsĂ€tzlich falschen Versicherung an Eides statt teilnahm. Die Echtheit der Liste erklĂ€rte die Euroweb "implizit" in eben diesem Verfahren 14c O 70/15 des LG DĂŒsseldorf. Dem Patrick Howells wieder untersteht ein Teil der Mitarbeiter der Euroweb bzw. des Denis Pohlan die ihm nach geographischen Merkmalen (Verkaufsgebiet) zu und untergeordnet sind - also nicht etwa nur ausgesuchte "Schlechtleister".

Soweit mir bekannt erhalten die mit dem vollmundig gegebenen Versprechen geköderten VerkĂ€ufer ein Grundgehalt bei dem man von einem "Mindestlöhner" spricht. Ich habe hier VertrĂ€ge, die ein Fixum von 1500 Euro (aus frĂŒheren Jahren und mit einer Erfurter Euroweb-Agentur sogar nur 1000 Euro) fest schreiben, vorliegen. Das soll durch Provisionen auf ĂŒber 6000 Euro erhöht werden?
Beweis: 1500 Euro/Monat - inklusive Überstunden.
Quelle: Arbeitsvertrag, erstellt von der Euroweb, verwendet von Denis Pohlan und der Webseitenarea GmbH
Das mit den versprochenen 6000 Euro wird aber, folgt man den Daten der Liste, "sehr schwierig"...

So erzielte nach dieser Liste ein "Andreas P." zwischen dem Oktober 2011 und dem Februar 2013 Provisionen in Höhe von 2740 Euro. In mindestens (es können mehr gewesen sein) 17 Monaten. Macht also im Schnitt rund 160 Euro pro Monat...

So hatte dieser Andreas P. also nicht etwa ein "Monatsgehalt" von ĂŒber 6000 Euro sondern offenbar im Schnitt von deutlich unter 2000 Euro:

Andreas P. schloss in diesen 17 Monaten zwischen und einschließlich dem Oktober 2012 und offenbar Februar 2013 50 VertrĂ€ge. Von diesen 50 VertrĂ€gen wurden laut Liste 36 VertrĂ€ge nicht "verprovisioniert", weil der vertraglich vereinbarte Monatsbetrag unter 170 Euro lag. Das stimmt auch mit den mir vorliegenden Provisonsvereinbarungen von Mitarbeitern anderer Euroweb-Agenturen ĂŒberein. Es bleiben 14 VertrĂ€ge. Aber von diesen erhielt er fĂŒr zwei weitere keine Provision, weil die BonitĂ€tsprĂŒfung negativ ausfiel. In 17 Monaten 12 verprovisionierte VertrĂ€ge... Er ging als trotz der mutmaßlichen Überstunden (Denis Pohlan an anderer Stelle: "kein nine to five job") mit dem Mindestlohn fĂŒr die Regelarbeitszeit nach Hause.
Beweis: Provisionsregelung.
Quelle: Anhang zum Arbeitsvertrag, erstellt von der Euroweb, verwendet von Denis Pohlan und der Webseitenarea GmbH

"Andreas P." war (laut den VertrĂ€gen der Liste) ĂŒbrigens in Hannover unterwegs. Von den von ihm geschlossenen 50 VertrĂ€gen wurden offenbar 27 nicht ausgefĂŒhrt. Es finden sich neben "Ablehnung BonitĂ€t" auch "KĂŒndigung Insolvenz", "KĂŒndigung nach 649" (gemeint § 649 BGB) , "Vertrag aufgehoben RA", zu "hoher OP" in der Liste. Ich gehe mal davon aus, dass entsprechend jener Standard-Provisonsvereinbarung, die offenbar 1:1 fĂŒr alle Mitarbeiter jener Firmen gilt, welche "Euroweb" verkaufen, auch noch "RĂŒckbelastungen" stattfanden.

Auch die Provisionen der ĂŒbrigen Mitarbeiter aus der Liste, die aus dem Vertriebssteuerungssystem der Euroweb stammt, geben das demnach vorsĂ€tzlich unwahr vorgemachte Monatseinkommen von 6000 Euro nicht mal annĂ€hernd her.

1/3 davon, also 2000 Euro (aus Summe von Gehalt und Provisionen) ist, wie der Fall des "Andreas P." zeigt, realistisch. Und selbst diese hat der Andreas P. kaum mal erreicht.

Konkret hat er (offenbar) folgende Provisonen erhalten: (Original-Liste, nur gefiltert und Spalten ausgeblendet)
Auszug aus der Liste: "DP" bedeutet offensichtlich "Denis Pohlan" - also "4-Interfaces", spÀter Webseiten Area GmbH
"Andreas P." hatte zwar 2012 durchaus ein paar gute Monate, aber selbst in diesen war er von 6000 Euro weit entfernt. In sehr vielen der mindestens 17 Monate in denen fĂŒr Denis Pohlan tĂ€tig war erzielte er gar keine Provision - was auch fĂŒr viele, wenn nicht jeden der VerkĂ€ufer aus der Liste zutrifft. Bei den VerkĂ€ufern ist also oft "Grundgehalt" auf "Mindestlohnniveau" angesagt. 6000 Euro zu versprechen erscheint da nicht mehr "sportlich" oder "ambitioniert" - es ist schlicht und einfach "dreist gelogen".

Ich habe mir den "Andreas P." aus der Liste herausgegriffen, weil er offensichtlich lĂ€nger fĂŒr Denis Pohlan tĂ€tig war als viele andere (weshalb die Aussagekraft sich erhöht) und weil mir dessen Vertriebs- und Provisionshistorie - abgesehen von der ĂŒberdurchschnittlich langen Zeit der TĂ€tigkeit von 17 Monaten - typisch erschien. "Andreas P." ist durchaus einer der "Besserverdiener" der Angestellten des Denis Pohlan. HĂ€tte ich verzerrend berichten wollen, dann hĂ€tte ich einen Mitarbeiter gewĂ€hlt, der nie eine Provision erzielte. Das sind schon einige...

Eine Nebenbetrachtung:

Der von den Mitarbeitern Strip-Phoning verlangende (und insoweit schon kriminelle) Denis Pohlan, der nach Zeugenaussagen in EinstellungsgesprÀchen "Àhnlich sportliche Ansagen" (wie die hier besprochene tÀtigte) behauptet vor Gericht, er habe die aufregend positiven Bewertungen der Webseiten Area GmbH (gleicher Zweck, identische GeschÀftsrÀume, selber Chef), die vor der Eintragung und also dem Entstehen der GmbH auf Kununu erschienen, nicht gefÀlscht und diese FÀlschungen auch nicht veranlasst. Ich muss es ihm nicht glauben - und ich glaube es ihm also auch nicht.

Ich sage: Er hat mindestens von Umstand, dass es sich um gefĂ€lschte Bewertungen handelt, gewusst und sich diese falschen positiven Bewertungen in dem Bewusstsein, dass es FĂ€lschungen sein mĂŒssen, mindestens zu Eigen gemacht in dem er diese offensichtlich gefĂ€lschten Bewertungen fĂŒr die Bewerbung der Webseiten Area GmbH nutzt - andere (negative oder die Existenz negativer Bewertungen bestĂ€tigende) aber mit der Behauptung löschen ließ, dass just diese nicht echt seien.

Und ich sage im Hinblick auf Liste und seine öffentliche Behauptung: "Denis Pohlan lĂŒgt und wer lĂŒgt ist ein LĂŒgner." Übrigens, Herr Denis Pohlan: Provisionen gehören nicht zum "Gehalt".

Aktuell bin ich sehr an Zeugenaussagen ĂŒber die UmstĂ€nde der BeschĂ€ftigung bei Denis Pohlan bzw. der Webseiten Area GmbH bzw. der 4-Interfaces interessiert, weil ich auch diesem LĂŒgner vor Gericht "den Marsch blasen" will.

Foto (bearbeitet): Die Handschrift des Strip-Phoning-Fans Denis Pohlan, aufgenommen in den GeschÀftsrÀumen "seiner" 4-Interfaces / Webseiten Area GmbH