10.03.2017

Dr. Hans-Dieter Weber, AWPR Dortmund: Wie dumm und kriminell darf ein Rechtsanwalt eigentlich handeln?

Wunsch der Bundesrechtsanwaltskammer:
2. Sachlichkeit und Wahrhaftigkeit
 

a) Die Pflicht der RechtsanwĂ€ltinnen und RechtsanwĂ€lte zur Wahrhaftigkeit ergibt sich aus ihrer Pflicht zu einer gewissenhaften BerufsausĂŒbung, dem Sachlichkeitsgebot und ihrer Stellung als Organ der Rechtspflege. Wahrhaftigkeit bedeutet, dass nach gewissenhafter PrĂŒfung des Sachverhalts nicht bewusst falsch vorgetragen werden darf. Es gilt das Verbot der LĂŒge. Die Rechtspflege und der Berufsstand wĂŒrden schweren Schaden nehmen, wenn man auf das Wort von RechtsanwĂ€ltinnen und RechtsanwĂ€lten nicht mehr vertrauen dĂŒrfte.
Quelle: BRAK-PrĂ€sidium zur Berufsethik der deutschen RechtsanwĂ€ltinnen und RechtsanwĂ€lte,  BRAK-Mitteilungen 2/2011

Bittere RealitÀt:

Ich habe nunmehr neben dem vollstÀndigen und "vollstÀndig verlogenen" Strafantrag des Dr. Hans-Dieter Weber von der Kanzlei AWPR, Freie-Vogel-Str. 393, 44269 Dortmund, auch die Anlagen erhalten.

RechtsanwÀlte empfehlen den Mandanten hÀufig zu schweigen, sich jedenfalls vor einer Einlassung anwaltlich beraten zu lassen. Ich frage mich jetzt, was eine solche Beratung wohl bringen kann wenn diese durch Dr. Hans-Dieter Weber erfolgt. In der Kanzlei AWPR gibt es offenbar auch niemanden, der ihm erfolgreich zureden kann, denn die hatte ich unmissverstÀndlich dazu aufgefordert.

"Dumm ist, wer Dummes tut!"

(Zitat aus „Forrest Gump“)

Fangen wir also an.

Dr. Weber, der allen Ernstes öffentlich angibt, dass Urheberrecht sein Schwerpunkt sei, beschuldigt mich wegen dieses Bildschirmfotos von seinem Webauftritt ...



... das Urheberrecht in strafbarer Weise gebrochen zu haben. Das Bildschirmfoto hatte ich ordentlich gekennzeichnet am 5. April 2016 veröffentlicht.

Der als "Dr. jur." und "Organ der Rechtspflege" auftretende Dr. Hans-Dieter Weber hat der StA gegenĂŒber in seinem Strafantrag vorgetragen, ich hĂ€tte ein "Bildnis seiner Person" veröffentlicht - den wichtigen und zu seinem Strafantrag gar nicht passenden Umstand, dass es sich tatsĂ€chlich um das obige Bildschirmfoto handelte, hat er in der unzweifelhaften Absicht, die Staatsanwaltschaft und das Gericht zu tĂ€uschen "einfach mal weggelassen".

Doch das reichte dem Anwalt nicht: Zum Zwecke des "Beweises" legt er eine Lizenzvereinbarung vom 7. Juli 2016 vor, die er sich offenbar ĂŒberhaupt erst verschaffte um am 20.7.2016 die Strafanzeige schreiben zu können. Bis zum 7. Juli 2016 - also noch Monate nach meiner Veröffentlichung - hatte er demnach selbst keine Lizenz dafĂŒr, das Bild zu veröffentlichen oder Dritten Rechte zu gewĂ€hren (was er tat) - Mich zeigt der feine, empfindliche und leider auch nicht nur "etwas" verlogene Herr "Rechtsanwalt" aber wegen eines angeblichen Rechtsbruchs an! Abgesehen davon kann ich mich auf die "Panoramafreiheit" berufen, denn die Webseite wurde (mit dem Foto!) offensichtlich schon vor einigen Jahren dauerhaft in den öffentlichen Raum gestellt - mit der Absicht, dass diese fĂŒr jedermann sichtbar ist. Da Dr. Weber Partner der Kanzlei AWPR ist, kann ich sagen: Von ihm selbst.

Schon im Bezug auf diese, durch die Strafanzeige offenbar gewordenen Defizite, frage ich mich, wie dumm ein Rechtsanwalt eigentlich handeln darf.

Doch das reichte dem Abmahnanwalt Weber nicht: In der Strafanzeige behauptet der Anwalt Dr. Weber (unter vielem anderen) ich hĂ€tte hĂ€tte ihn als "Arschloch" und "blöd" tituliert, und mit "doof bleibt doof"  beleidigt. Problem fĂŒr den Anwalt: All das habe ich ganz offensichtlich nicht getan. Selbst aus seinen Anlagen ergibt sich Unwahrheit seiner Behauptungen, die also LĂŒgen sind.

In der Strafanzeige behauptet der Anwalt Dr. Hans-Dieter Weber dann weiter rotzfrech lĂŒgend wie folgt:
"Weder droht der Entzug der Zulassung, noch lÀuft ein Ermittlungsverfahren gegen den Unterzeichner wegen falscher Zeugenaussage"
Offenbar hat er da (k)ein "kleines Intelligenz-Problem". NĂ€mlich ein Problem die richtigen ZusammenhĂ€nge herzustellen. Er schreibt dieses in einem Strafantrag, den er zusammen mit dem Antrag stellt, genau dieses gegen ihn gefĂŒhrte Ermittlungsverfahren wegen vorsĂ€tzlich falscher Zeugenaussage (StA Dortmund, Az. 060 Js 222/16) einzustellen.

Ich weiß ja nicht wie ein naseweiser Anwalt das sieht. Wenn dieses Verfahren  eingestellt werden soll, dann muss es doch "laufen" - oder? Und so lange ein solches Verfahren "lĂ€uft" droht doch auch der Entzug der Anwaltskarte - oder muss der Anwalt Dr. Hans-Dieter Weber auch sein Berufsrecht nicht kennen?  Infolge seiner neuen LĂŒgen, seines Versuches, mich in den Knast zu lĂŒgen - was eine fulminante Straftat ist - droht dem "Rechtsanwalt" der Widerruf der Zulassung nun noch sehr viel mehr!

Also, Herr Doktor der Juristerei,  Hans-Dieter Weber: Ich stelle ihnen folgende Fragen:
  1. Warum haben Sie den jĂ€mmerlichen, weil schlecht gemachten Versuch, mich "in den Knast zu lĂŒgen", nicht abgebrochen? Gabe es wirklich niemanden, der Ihnen zu einem Abbruch oder einem "davon lassen" geraten hat? Oder haben Sie niemanden gefragt?
  2. Ist Ihnen als Jurist klar, dass man auf genau die von Ihnen begangene Weise (dreistes BelĂŒgen der Staatsanwaltschaft in einer Strafanzeige) nicht nur die Straftat der Falschbeschuldigung begeht sondern auch die Straftat der schweren mittelbaren Freiheitsberaubung versucht? (BGH, 10.06.1952; AZ 1 StR 837/51; ...; BGH, 2 StR 62/14)
  3. Haben Sie ausreichend berĂŒcksichtigt, dass es nunmehr nicht ausgeschlossen ist, dass Ihnen infolge des klaren Versuches, mich "in den Knast zu lĂŒgen", eine Strafe von einem bis 5 Jahre droht?
  4. Warum haben Sie, Herr Doktor Weber nichts unternommen um "von der Straftat zurĂŒck zu treten"?
  5. Glauben Sie wirklich, Sie können dann noch als Anwalt arbeiten? Ich meine, falls das Gericht davon ausgeht, dass Sie keine Gefahr fĂŒr die Allgemeinheit sein sollten, dann kann es im Strafmaß unter zwei Jahren bleiben und die Strafe womöglich zur BewĂ€hrung aussetzen. Die Anwaltskammer wird aber trotzdem tĂ€tig. DafĂŒr werde ich zu sorgen wissen.
Was glauben Sie eigentlich, Herr Rechtsanwalt Dr. jur. Hans-Dieter Weber, wie kriminell und verlogen ein "Organ der Rechtspflege" handeln darf? Halten Sie sich fĂŒr einen "Jupiter", der "dĂŒrfe, was dem Ochse verboten ist"?

Wenn es so ist dann hĂ€tten Sie mit der lĂ€cherlichen Strafanzeige vom 20.7.2016 den Beweis geliefert, dass sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hlte Exemplare der Gattung "RechtsanwĂ€lte" genau das sind, was der vermeintliche Rechtspöbel (potentielle Mandanten) mit "arrogante, hĂ€ufig verlogene und manchmal kriminelle Ärsche" meint. Und genau solchen kommt die einzig passende Entgegnung "selbstredend" als "völlig ungerecht, völlig unpassend und natĂŒrlich rechtswidrig" vor:


Bild: Ausschnitt aus meiner Reaktion gegenĂŒber der StA.

Einleitend hatte ich ausdrĂŒcklich um Klageerhebung gebeten, damit durch ein Urteil meine Unschuld und die bösen, kriminellen Absichten des Dr. Hans-Dieter Weber von der Kanzlei AWPR Dortmund festgestellt werden. Dann hatte ich seitenlang kleinlich die vielen LĂŒgen des "Organs der Rechtspflege" widerlegt und zum Schluss das kriminelle Handeln des Dr. Hans-Dieter Weber rechtlich gewĂŒrdigt. Die Strafanzeige ist gestellt, meine Nebenklage ist gemĂ€ĂŸ § 395 StPO wegen des Verstoßes gegen § 239 Absatz 3 zulĂ€ssig und wird erhoben (PDF).

Ich drĂŒcke mich jetzt mal so aus: 

Sie, Herr Euroweb-Anwalt Dr. Hans-Dieter Weber von der noch bestehenden Kanzlei AWPR Dortmund schĂ€digen mit Ihrem dummen, verlogenen und kriminellen Handeln das Ansehen der Rechtsanwaltschaft. Ihr Schreiben an die StA Dortmund vom 20.07.2016 ist ein "rauchender Colt". Weil hier keinerlei Raum fĂŒr "Vermutungen" bleibt muss ich nicht vom "Verdacht" schreiben oder Ihre "Unschuld" vermuten. Sie haben nicht aufgehört und sind also ohne Strafverfolgung auch nicht zur Besinnung zu bringen - genau wie Ihr Kollege GĂŒnter Freiherr von Gravenreuth - der auch "Kostenoptimierung" bei Abmahnungen betrieb.

Sie, Herr DOKTOR JUR. Hans-Dieter Weber, können mich mal - nĂ€mlich verklagen. Im Hinblick auf Ihre Schlechtleistung wĂŒrde ich aber sagen, Sie sollten sich auch in meinem Interesse der Hilfe eines fĂ€higen Rechtsanwalts bedienen. Nicht dass man mir nachher noch mangelnde Fairness unterstellt - weil ich mich - als Schlosser - ausschließlich mit offensichtlich schwĂ€cheren Gegnern - Euroweb- und AbmahnanwĂ€lten - anlegen wĂŒrde.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"weil ich mich - als Schlosser - mit offensichtlich schwĂ€cheren Gegnern - Euroweb- und AbmahnanwĂ€lten - anlegen wĂŒrde."

Ach Fastix! Du weisst doch genau, dass der Dr. Weber fĂŒr Dich bestenfalls nur ein Sparringpartner ist. Was machst Du wenn Dich mal ein guter Anwalt zur Brust nimmt?

. hat gesagt…

"Was machst Du wenn Dich mal ein guter Anwalt zur Brust nimmt?"

Ich bezweifle, dass das jemals stattfindet. Selbst der Ex-PrĂ€sident des LG Kassel, Dr. jur Löffler, ist trotz UnterstĂŒtzung der StA Kassel auf seinem Spezialgebiet (Strafrecht) an mir gescheitert.

Anonym hat gesagt…

"In der Kanzlei AWPR gibt es offenbar auch niemanden, der ihm erfolgreich zureden kann, denn die hatte ich unmissverstÀndlich dazu aufgefordert."

Da hat sich der Kollege aber heftig vertan. In der Kanzlei AWPR wird nunmehr wohl nicht jeder Partner glĂŒcklich ĂŒber die aktuelle Zusammensetzung sein. SpĂ€testens wenn die ersten Mandaten kommen und wegen Ihrer Berichte die FĂ€higkeiten des Anwalts Dr. Weber anzweifeln, sich explizit dahingehend Ă€ußern, von diesem nicht vertreten werden zu wollen, gibt es sicherlich noch sehr viel lĂ€ngere Gesichter. Das Mandanten einfach wegbleiben fĂ€llt auf Grund natĂŒrlicher Schwankungen sicherlich erst spĂ€ter auf.

Ich sehe das wie Sie: Man sollte auch als promovierter "Rechtslaien" ernst nehmen, sachlich und bei der Wahrheit bleiben. Ansonsten lĂ€uft man in Gefahr derart schlechte Kritiken zu erhalten und sich im sozialen Umfeld wie auch im Beruf "unmöglich" zu machen. Der Kollege hat hier, um sehr höflich zu bleiben, "recht unglĂŒcklich" agiert.

Allerdings sollten Sie, Herr Reinholz, sich keine allzu großen Hoffnungen machen. Der Buchstabe des Gesetzes ist das eine, die Praxis der StA, solche Verfahren auch mit unsauberen Argumenten zu vermeiden, ist dann das andere. Und die Anwaltskammern sind sowas wie eine weitere Gewerkschaft der AnwĂ€lte. Da muss schon richtig was passieren bis die tĂ€tig werden.

. hat gesagt…

Allerdings sollten Sie, Herr Reinholz, sich keine allzu großen Hoffnungen machen.

Ich kann Ihnen versichern, dass ich mich auch in dieser Frage auf dem Boden der Tatsachen befinde und mit Ihrer Ansicht ĂŒber die "Praxis der StA" voll ĂŒbereinstimme. Allerdings werde ich dennoch versuchen, erst die StA und dann die Anwaltskammer zu einem gesetzestreuen Handeln zu bewegen. Manchmal soll das ja klappen.

Anonym hat gesagt…

http://www.fastix.org/r/dr._hans-dieter-weber_awpr_antrag-zulassung_nebenklage_wegen_versuchter_schwerer_freiheitsberaubung.pdf

Du willst an dem armen Kerl nicht wirklich ein derartiges Exempel statuieren - oder?

. hat gesagt…

Exempel? Ich gebe ihm nur, was er bestellt hat.

Im Übrigen hat das ja die Justiz zu entscheiden - der man allerdings in Sachen "Jurist gegen BĂŒrger und visa versa" gewaltig auf die SprĂŒnge helfen muss.

Die "Keule" ist angebracht um die Rechtsordnung zu erhalten oder - je nach Ansicht - wieder herzustellen. Es ist ja schön zu sehen wie rotzfrech manche "RechtsanwÀlte" agieren nur weil die glauben, die seien sowas wie die SED - die bekanntlich "immer recht" hatte.

Anonym hat gesagt…

Herr Reinholz,

Sie mögen zwar glauben, dass Ihre Geschichten zu Recht veröffentlicht werden. Aber haben Sie mal an uns Angestellte gedacht, die unter der Laune der AnwÀlte leiden?

Kommentar veröffentlichen