12.07.2017

├ťberwachungsidiotie: Heinz Buschkowsky (SPD) irrt: Er wird "gefilmt UND zusammengekloppt".

Heinz Buschkowsky, (Geburtsjahr 1948, Rechtsau├čen der Berliner SPD und Ex-B├╝rgermeister von Neuk├Âln) stellte einen Gesetzentwurf f├╝r das Bundesland Berlin vor, der die ├ťberwachung von "50 besonders betroffene Orte, Fahrrad-Abstellpl├Ątze und Gro├čveranstaltungen mit 2000 bis 2500 Videokameras" legalisieren und erm├Âglichen soll. Kritik von Gr├╝nen und Linken wies Buschkowsky zur├╝ck:
"Ich lasse mich lieber filmen als zusammenkloppen."
Irgendwie hat er einen Denkmusterfehler: Denn die Bilder der Videokameras sollen mit Hilfe moderner Computer-Analyseprogramme ausgewertet werden, sagte sein Mitstreiter Thomas Heilmann. (CDU, Ex-Justizsenator und also geistig nah bei den Rentnern). So k├Ânnten Computer Alarm schlagen, wenn anhand bestimmter Bewegungsmerkmale Verbrechen erkannt w├╝rden. Alarmierte Polizisten k├Ânnten dann sofort eingreifen.

Sofort eingreifen?

"Sofort" bedeutet, die "alarmierten Polizisten" m├╝ssten erst mal von irgendwo herkommen. Und wenn der Kamera-Spa├č, wie vorgesehen, ├╝ber 5 Jahre hinweg 50 Millionen Euro kostet, dann fehlen nach Adam Ries (parteilos, noch ├Ąlter aber an dem Bl├Âdsinn ganz sicher nicht beteiligt) eben jedes Jahr 10 Millionen Euro f├╝r  den Einsatz genau jener Polizisten, die in der ganz besonderen Welt des Heinz Buschkowsky und seines CDU-Kumpels Thomas Heilmann "sofort eingreifen" k├Ânnten.

Auf deutsch:

Die Herren Buschkowsky und Heilmann k├Ânnen sich, im Falle eines Erfolgs der Unterschriftensammlung und der Volksabstimmung, die Videos, welche zeigen wie sie "zusammengekloppt" wurden und dass die Polizei "sofort", also nur 20 Minuten sp├Ąter am Tatort war, jahrelang ansehen, damit beide was davon haben - also auch wirklich nicht von der dann eben auch aus ihrer politischen Arbeit resultierenden, posttraumatischen Belastungsst├Ârung runterkommen.

Keine Kommentare:

Kommentar ver├Âffentlichen